DSSV und DHfPG stellen wissenschaftliche Studie zur Gesundheitsrelevanz von Fitnesstraining vor

Der DSSV hat in Zusammenarbeit mit seinem Bildungs- und Forschungspartner, der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) bereits die zweite wissenschaftliche Studie durchgeführt, die die Gesundheitsrelevanz von regelmäßigem Fitnesstraining vor dem Hintergrund der Pandemie untersucht und darlegt, wieso Fitness- und Gesundheits-Anlagen als zentrale Akteure in der Pandemiebekämpfung einzustufen sind.

Seit vielen Jahren kämpft die Fitness- und Gesundheitsbranche gegen die Haupttodesursachen. Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2, die Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems sowie psychische Erkrankungen kosten mehreren 100.000 Menschen pro Jahr das Leben.

Menschen, die sich regelmäßig bewegen, sich vernünftig ernähren und ihre Depressionen oder Angstzustände durch Bewegung und Fitnesstraining eindämmen, erhalten durch die Fitness- und Gesundheitsbranche Lebensjahre und Lebensqualität. Vor Pandemie-Beginn verzeichnete die Fitness- und Gesundheitsbranche mehr als 11,7 Mio. Mitglieder. Diese Menschen sehen regelmäßiges Fitnesstraining als aktive Gesundheitsvorsorge.

Neue Regularien: Gesundheitliche sowie wirtschaftliche Folgen

Ein bundesweites Inkrafttreten der 2G- bzw. 3G-Regelung in Kombination mit kostenpflichtigen Corona-Tests bedeutet, dass mehr als 3,3 Millionen Personen der Zutritt zu Fitness- und Gesundheitseinrichtungen und somit der Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen verwehrt wird, obwohl diese über bestehende und gültige Verträge mit den Fitnessstudios verfügen.

Die aktuelle Studienlage belegt, dass das Infektionsgeschehen in den Anlagen aufgrund der strengen Sicherheitsmaßnahmen sowie ausgereifter Hygienekonzepte als äußerst gering einzustufen ist. Wirtschaftlich wären diese Regularien verheerend. Weitere Informationen erhalten Sie hier  

Gesundheitsdienstleistungen: Für jeden, zu jeder Zeit, ohne Zusatzkosten

Fitnesstraining muss allen Menschen niederschwellig – insbesondere ohne finanzielle Hürden – und jederzeit zugänglich gemacht und die Fitness- und Gesundheitsbranche auf politischer Ebene als zentraler Akteur und bedeutsamer Gesundheitsdienstleister aktiv miteinbezogen werden, heißt es in einer Mitteilung des DSSV. Die Gesunderhaltung der gesamten Bevölkerung muss oberste Priorität in der Krisenbewältigungsstrategie einnehmen.

Studie des DSSV und der DGfPG 

Die zweite wissenschaftliche Studie zur Gesundheitsrelevanz von Fitnesstraining in der Pandemie, durchgeführt von DSSV und DHfPG, können Sie hier herunterladen.

 

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