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Umfrage: pandemiebedingte Verschlechterung der Muskelkraft

Die körperliche Fitness der Deutschen hat unter der Pandemie gelitten: Fast 40 % der über 30-Jährigen bemerken eine Verschlechterung der Muskelkraft bei sich.

Eine repräsentative Umfrage, die Yougov im Auftrag von Livadur Ende September durchgeführt hat, ergab, dass rund 40 % der Deutschen über 30 in Folge der Corona-Pandemie eine Verschlechterung ihrer Muskelkraft bemerken. Den Eindruck, dass sie mehr für ihre Gesundheit tun könnten, haben laut der Befragung aktuell 79 % der Deutschen. Immerhin zwei Drittel sind deshalb bereit, sich mehr zu bewegen.

Der Faktor Zeit

Die Bereitschaft aktiver zu werden, steigt mit dem Alter: sind es bei den 30- bis 39-Jährigen gut die Hälfte der Befragten, die bereit wären, sich mehr zu bewegen, um gesünder und fitter zu werden, sind es bei den über 70-Jährigen drei Viertel. Allerdings gibt die Hälfte der jungen Befragungsgruppe an, dafür keine Zeit zu finden.

Kampf gegen den inneren Schweinehund

Bei den über 70-Jährigen dominiert mit über 40 % ein anderer Grund für mangelnde Bewegung: fehlende Motivation. Die Erkenntnis, für ein gesünderes Leben aktiver werden zu müssen, kämpft also oft mit dem inneren Schweinehund – nicht immer erfolgreich.

Häufigeres Auftreten von Muskel- und Gelenkschmerzen

Allerdings gibt es auch handfeste Gründe, die für mehr Bewegung sprechen. Denn das Bewusstsein, aktiver werden zu wollen, korrespondiert oft mit dem persönlichen Wohlbefinden der Befragten: Muskel- und Gelenkschmerzen treten in der Altersgruppe unter 50 Jahren bei rund einem Drittel häufiger auf.

Gesunde Ernährung wird zunehmend relevanter

Neben mehr Bewegung sind für 70 % der Deutschen auch Nahrungsergänzungsmittel ein Weg, wenn sie gegen Muskel-, Knochen- und Gelenkschmerzen wirksam sind. Rund die Hälfte der Deutschen sieht gesündere Ernährung insgesamt als einen Weg, mehr für die eigene Gesundheit zu tun.

 

Bildquelle: © Livadur