Best Practice

Smart, einfach, schnell – die DYNOSTICS- Atemgasanalyse im Praxiseinsatz

Wissen Sie, wie Ihr Stoffwechsel tickt? Viele Menschen, die keinen Sport treiben, aber auch trainierende Mitglieder würden darauf wahrscheinlich mit einem klaren „Nein“ antworten. Doch für das Erreichen der Trainingsziele ist das Wissen über den eigenen Metabolismus von Vorteil. DYNOSTICS entwickelte eine Atemgasanalyse, die es schafft, alle wichtigen Faktoren innerhalb von fünf Minuten auszuwerten. BODYMEDIA befragte zwei Clubs zu ihren Erfahrungen mit DYNOSTICS.

Viele Menschen tappen bezüglich ihres Stoffwechsels noch im Dunkeln und können ihren Kalorienverbrauch am Tag nur vage erahnen. Doch vor allem für Menschen, die gerne ein paar Pfund verlieren, in Form kommen möchten oder an einer Krankheit leiden, ist es sinnvoll zu wissen, wieso manche Trainingseinheiten keine Früchte tragen. Nur so kann auch der Trainer bestimmte Maßnahmen ergreifen und den Kunden dabei unterstützen, seine Trainingsziele zu erreichen. Da eine Stoffwechselanalyse bei einem Arzt oder in einer Klinik oft sehr teuer ist, verlassen sich viele auf altherkömmliche Faustformeln oder Durchschnittswerte, die oft gar nicht auf sie zutreffen. Doch so weit muss es nicht kommen: Die DYNOSTICS-Spiroergometrie-Analyse bietet eine kostengünstige Alternative, die vor allem aufgrund ihrer schnellen Durchführbarkeit für Fitness-Clubs interessant ist.

Dürfen wir vorstellen?
DYNOSTICS ist ein smartes System zur Stoffwechsel- und Leistungsanalyse und ermittelt in fünf Minuten anhand der Atemgase den aktuellen Fitnesszustand. Es besteht aus einer Atemmaske mit Turbine, einem Pulsgurt und dem Analysegerät mit Armgurt. Damit ist es komplett mobil. Alles begann im Jahre 2012 mit einer Fußballmannschaft, die vom späteren Co-Founder Peter Schweiger für eine Leistungsdiagnostik zu Diplom-Sportwissenschaftler Manfred Günther gebracht wurde. Da jeder Spieler etwa 200 € für seine Analyse zahlen musste, konnte man die Kosten bald nicht mehr vor dem Fußballvorstand rechtfertigen. Neben dem stattlichen Preis, den man für seine Analyse zahlen musste, war diese auch ziemlich umständlich, da die Sportler vor der Analyse erst verkabelt werden mussten. Hier kam der Gedanke auf, dass das alles auch einfacher gehen müsse – der Gedanke, aus dem die Idee zur Gründung von DYNOSTICS geboren wurde. 2013 gab es dann die ersten Produkte, die an den Markt gingen. Aufgrund der geringen Investitionskosten wurde das System auch für Fitness-Clubs interessant, die Stoffwechsel- und Leistungsanalyse bis dato anderen Anbietern überlassen hatten. 

Wichtig für die Gründer von DYNOSTICS 
war, dass die Ergebnisse der Analyse in der App ganz ohne medizinische Fachkenntnisse von jedem verstanden werden können. So entfällt nämlich der Kostenpunkt des Interpretierens der Analyse durch einen Arzt. Somit kann die Analyse für 50 € statt 100 € im Fitness-Club angeboten werden. Für die Trainer im Fitness-Club heißt das, dass sie eine Schulung, die einen halben Tag andauert und in der erklärt wird, wie die App aufgebaut ist und worauf geachtet werden muss, absolvieren müssen. Danach ist die Bedienung spielend leicht und kann von jedem Mitarbeiter durchgeführt werden.

Nutrition & Performance
Die Stoffwechselanalyse läuft unter dem Namen DYNOSTICS (Nutrition). Hierfür muss die Person entweder im Sitzen oder Liegen fünf Minuten in die Atemmaske atmen und sollte zwei Stunden zuvor weder ein intensives Training gemacht haben noch Nahrung oder gesüßte Getränke zu sich genommen haben. Nach der Analyse kann man sagen, ob die Person übersäuert ist und ob ihre Ernährung und ihr Training effizient sind. 

Die Leistungsanalyse DYNOSTICS (Performance) ist nichts anderes als eine Stoffwechselanalyse bei Belastung. Hier läuft die Person entweder für einen kurzen Zeitraum auf einem Laufband oder fährt auf einem Indoor Bike. Dabei erfährt man, wie der Ballaststoffwechsel reagiert, in welchem Pulsbereich sich der Fettstoffwechsel befindet und ab wann man im Training anfängt zu übersäuern. Diese Parameter sind hilfreich bei der Trainingssteuerung. Dass die App alle wichtigen Daten auswertet und obendrein noch einen Vorschlag für das individuelle Trainieren des Kunden präsentiert, macht es für den Trainer leicht. 
 
Wie die DYNOSTICS-Leistungs- und Stoffwechselanalyse im Fitness-Club erfolgreich umgesetzt werden kann, zeigen zwei von uns befragte Clubs.


Auch im Just More Fitness kommt die Atemgasanalyse regelmäßig zum Einsatz

 

Just More Fitness in Bergneustadt
Stefan Polzer (Geschäftsführer)

Das Just More ist ein Familienunternehmen, das 2003 aufgebaut wurde und seinen Sitz seit 2011 in Bergneustadt hat. Auf 2.000 qm wird den Mitgliedern ein großes Portfolio von Rehasport bis hin zum Powerlifting geboten. Im gesamten Club steht vor allem das gesundheitsorientierte Trainieren im Vordergrund. Wie Stefan Polzer, einer der Geschäftsführer von Just More, uns in einem Interview erklärte, kam der authentische Familienbetrieb vor etwa zwei Jahren zu dem Entschluss, den Kunden mit ihren Startpaketen eine starke Leistung mitzugeben, um mit ihnen von Anfang an intensiv und effizient zusammenarbeiten zu können. Dem Team war wichtig, ein passendes Konzept zu finden, das ihnen dabei hilft, individuell auf die Mitglieder zugeschnittene Trainingspläne aushändigen zu können. Auf der FIBO 2016 konnte das DYNOSTICS-Konzept mit der „Nutrition“- und der „Performance“-Analyse das Team gleich auf Anhieb überzeugen. 

Seitdem konnte der Club schon seine 300. Analyse verzeichnen. Mittlerweile gibt es sogar ein zweites Gerät im Just More Club, da man die Kunden in der Hochsaison nicht auf lange Wartezeiten vertrösten wollte. Auch für das Training mit den ortsansässigen Sportvereinen (Fußball, Golf, Handball etc.) werden die DYNOSTICS-Analysen durchgeführt, um ein individuell konzipiertes Trainingsprogramm ermöglichen zu können. Stefan Polzer ist sehr zufrieden mit dem Analysesystem und schätzt das Alleinstellungsmerkmal, das er dadurch in seinem Einzugsgebiet hat. Denn die Analyse von DYNOSTICS ist durchaus mit der Spiroergometrie einer Sporthochschule, Klinik oder eines Sportmediziners zu vergleichen und ist zudem deutlich kostengünstiger. Sein nächster Schritt ist es, die DYNOSTICS-Analyse im Rahmen eines Ernährungskonzeptes bei den Krankenkassen vorzustellen, um seinen Mitgliedern somit die Möglichkeit zu bieten, sich ein wenig Geld zurückholen zu können. 


Alexander Meisolle vom Fitness-Club K3 setzt bei der Trainingsberatung auf die Leistungsanalyse von DYNOSTICS

 

K3 in Aachen
Alexander Meisolle (Sportlicher Leiter) 

Das K3 ist ein Fitness- und Gesundheitszentrum, welches enormen Wert auf die persönliche Betreuung seiner Kunden legt. Seit ungefähr drei Monaten nutzt das Team dort zur professionellen Stoffwechsel- und Atemgasanalyse die Geräte des Herstellers DYNOSTICS. Alexander Meisolle, der Sportliche Leiter des circa 1.000 qm großen Anlage, erklärte BODYMEDIA in einem Interview, dass ihn besonders die Benutzerfreundlichkeit und Systemführung überzeugen. In seinen Augen stellt die Leistungsdiagnostik ein optimales Tool dar, welches Sportlern aus allen Bereichen hilft, das Training zu optimieren. Wie das More Fitness nutzt auch das K3 beide Analyseprogramme. Zusätzlich ist das Programm von DYNOSTICS so aufgestellt, dass auch Leute ohne großen sportlichen Hintergrund genauere Informationen bezüglich ihres Stoffwechsels und dessen Aktivität erhalten können.

Fazit:
Auch wenn DYNOSTICS aufgrund ihrer Leistungsanalyse oft dem Sportlerbereich zugeordnet werden, ist ihr System durchaus auch für „Nicht-Sportler“ wertvoll; im Gegenteil: Man könnte sagen, gerade für Menschen, die mit dem Trainieren erst beginnen, hat diese Analyse eine höhere Wertigkeit als für Sportler, die bereits ihren zweiten Marathon hinter sich haben. Denn bei Letzteren lässt sich nicht mehr viel verändern, während die „Fitness-Neulinge“ so erleben, wie sinnvolles Training aussehen kann. Wie uns die Clubs berichteten, muss dieses auch nicht zwingend intensiv, sondern vielmehr individuell an den jeweiligen Kunden angepasst werden, denn nur so kommt auch der Effekt zustande, den sich der Kunde erhofft. Dies hat dann nicht nur einen wirtschaftlichen Hintergrund für den Fitness-Club, sondern sorgt auch für einen inhaltlichen Vorteil. 
 

Die Autorin

  • Kira Bender

    Schon während ihres Anglistik- und Kunstpädagogikstudiums in Frankfurt arbeitete Kira Bender als Redakteurin für den Hessischen Rundfunk. 2018 zog es sie zurück in die badische Heimat. Seitdem ist sie ein festes Bestandteil des BODYMEDIA-Redaktions-Teams und schreibt unter anderem über Themen wie Design, Trends & Specials, wissenschaftlichen Themen und Management.

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