GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz: VPT legt Positionspapier vor

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Mit dem Kabinettsentwurf zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz drohen der Physiotherapie strukturelle Einschnitte, die weit über den kommunizierten Spareffekt hinausgehen. Der VPT hat daher ein Positionspapier erarbeitet, das die gemeinsamen Forderungen des Heilmittelbereichs aus physiotherapeutischer Perspektive vertieft und konkrete politische Handlungsoptionen aufzeigt.

Der VPT gab bekannt, die Forderungen des Spitzenverbands Heilmittelverbände (SHV) zu unterstützen und ergänzt diese um eine fachspezifische Analyse der Auswirkungen auf die Physiotherapie. Der Heilmittelbereich macht lediglich 4,26 % der GKV‑Gesamtausgaben aus – und ist gleichzeitig der Bereich mit dem größten Fachkräftemangel im deutschen Gesundheitswesen. Mit 12.500 fehlenden Fachkräften und einer Vakanzzeit von 300 Tagen steht die Versorgung heute schon unter Druck.

Das Positionspapier benennt drei konkrete Forderungen an die Politik:

  1. Keine Rückkehr zur Grundlohnsummenbindung,
  2. Sicherung der Blankoverordnung bis zur gesetzlich vorgesehenen Evaluation 2028
  3. Eine systemgerechte Angleichung der Zuzahlungsstrukturen analog zu anderen Leistungsbereichen.

 „Vergütungskürzungen machen den Beruf unattraktiv und treiben Fachkräfte weg – das ist keine Sparpolitik, das gefährdet die Versorgung und verursacht höhere Kosten im System."

Steffen Gabriel, stellv. Bundesgeschäftsführer und Leitung Politik VPT

Wie bewertet die Branche die geplanten Maßnahmen?

Parallel zur Veröffentlichung des Positionspapiers startet der VPT eine Umfrage. Der Verband möchte wissen, wie Therapeuten die geplanten Einschnitte im Alltag einschätzen und welche Fragen sie an die Politik haben. Die gesammelten Rückmeldungen sollen dann in die politische Kommunikation einfließen. Hier geht es zur Umfrage. 

Zudem können Sie das Positionspapier des VPT hier kostenfrei herunterladen.

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Textquelle: © Verband für Physiotherapie – Vereinigung für die physiotherapeutischen Berufe (VPT) e.V.