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Premium-Angebot zu bezahlbaren Preisen

Das LifeFit Premium Am Alten Drahtwerk eröffnete nach elf Monaten Bauphase Anfang dieses Jahres. Die 6.500 Quadratmeter große Anlage ist das neue Flaggschiff der insgesamt drei Studios des Familienunternehmens in Dinslaken. Inhaber Frank Krajewski hat in Summe knapp 4 Millionen Euro in das neue Vorzeigeobjekt investiert. Das Resultat kann sich mehr als sehen lassen.

Als der 58-jährige Frank Krajewski über seinen Werdegang in der Fitnessbranche spricht, wird schnell klar, dass er sehr viel zu erzählen hat. Kein Wunder, denn bereits 1983 eröffnete er sein erstes Studio auf 300 Quadratmetern in Dinslaken. LifeFit ist damit der älteste Fitnessanbieter der Stadt. Was den sympathischen Club-Betreiber von anderen „Betreibern der ersten Stunde“ unterscheidet, ist, dass er bereit ist, Ratschläge anzunehmen, er Mut hat, neue Wege zu gehen, und bisherige Vorgehensweisen ständig hinterfragt, wie das folgende Beispiel beweist.Seine Clubs liefen einige Jahre unter der Flagge eines Franchiseanbieters. Mit der Zeit stieg die Unzufriedenheit bei Frank Krajewski, da er merkte, dass das gesamte Konzept inklusive Marketing nicht zu Dinslaken passte und er zu viele potenzielle Kunden nicht erreichte. Obwohl ihm viele davon abrieten, entwickelte er mit LifeFit seine eigene Marke. Das Flaggschiff das LifeFit Premium hat er erfolgreich im Premiumsegment etabliert, ohne dabei – unter anderem aufgrund der Preisstruktur – andere Zielgruppen auszuschließen. An seinen Ruhestand verschwendet Frank Krajewski übrigens keinerlei Gedanken. Gemeinsam mit seinen beiden Töchtern Nadine und Jennifer, die mittlerweile die Studioleitung von jeweils einem Club übernommen haben, stellt er die Studioabläufe fortlaufend auf den Prüfstand und arbeitet an Optimierungsprozessen. Sein großes Ziel ist es, mit dem neueröffneten LifeFit Premium Fitness für eine möglichst große Zielgruppe anzubieten und vor allem vermehrt Menschen zu gewinnen, die ein gesundheitsorientiertes Training absolvieren möchten.

Erfolgreicher Umzug
Ende des vergangenen Jahres wurde das LifeFit in der Thyssenstraße geschlossen und dafür die Anlage Am Alten Drahtwerk eröffnet. Erfreulich ist, dass alle 3.800 Mitglieder – insgesamt trainieren 12.000 Menschen in den drei Clubs – mit umgezogen sind. „Wir wollten uns mit dem Umzug für die nächsten zehn Jahre aufstellen“, erklärt Frank Krajewski. Dass mit dem Umzug auch völlig neue Prozesse integriert wurden, wird im Verlauf des weiteren Gesprächs deutlich. Premium-Fitness in Dinslaken anzubieten ist aufgrund der geringen Kaufkraft der Einwohner kein leichtes Unterfangen, das war Frank Krajewski von Anfang an bewusst. Da ein zu hoher Preis wie eine Art Türsteher wirke, so der LifeFit-Inhaber, sah er sich mit der Herausforderung konfrontiert, die Abläufe so zu verändern und zu optimieren, um einerseits näher an den Kunden zu sein, ohne dafür mehr Arbeitsstunden investieren zu müssen, aber trotz des preiswerten Monatsbeitrags wirtschaftlich arbeiten zu können. Gelernt hat er dabei auch von den Erfahrungen, die er zuletzt im geschlossenen Studio in der Thyssenstraße gesammelt hat. „Wir haben immer mehr Einzeltermine gemacht und Trainingspläne geschrieben. Wir sind mit der Arbeit kaum hinterhergekommen. Trotz erhöhten Arbeitsaufwands ist die Unzufriedenheit der Kunden gefühlt gestiegen“, blickt Krajewski zurück. Die Preisgestaltung sieht so aus, dass es mehrere Leistungspakete, abgestimmt auf die jeweiligen Zielgruppen, gibt. Diejenigen, die ausschließlich das Trainingsnagebot nutzen möchten, zahlen für die Basis-Mitgliedschaft 29,90 Euro im Monat, die Premium-Mitgliedschaft für 39,90 Euro monatlich beinhaltet einige Zusatzleistungen wie zum Beispiel Yoga und die Getränkeflat. Die sogenannte Unlimited-Mitgliedschaft für 59,90 Euro garantiert den Kunden eine High-End-Betreuung mit einer Vielzahl an Extras. Da das LifeFit Premium mit einigen Schulen kooperiert und sich im Umkreis einige Schulen befinden, können Schüler für 19,90 Euro trainieren. Durch diese Preisstruktur ist gewährleistet, dass das LifeFit Premium Angebote für möglichst viele Zielgruppen bietet, die preiswert und gut darstellbar sind.

 


Der Freihantel-, Kraft- und Functional-Training-Bereich befindet sich im hinteren Teil der Anlage

 

Wichtiger Bestandteil des LifeFit Premium sind die elektronischen Trainingsgeräte von eGym. Sie sind der Ausgangspunkt des „HIBB-Konzepts“, das die Club-Verantwortlichen gemeinsam mit Marc Wisner von eGym in der Anlage integriert haben. „HIBB“ steht für hochintensiv betreuten Bereich. Dieser Bereich garantiert den Kunden eine intensive Betreuung. Nach einem ausführlichen Eingangsgespräch wird der Ist-Zustand des Kunden ermittelt und die individuelle Kundenreise festgelegt. Je nach Trainingsziel, egal ob z. B. Muskelaufbau, Abnehmen, Athletik, Diabetes oder Reha-Fit, wird über die Software, vollautomatisiert ein individueller Trainingsplan erstellt, bei dem verschiedene Trainingsmodule miteinander kombiniert werden. Nach jeweils sechs Trainingseinheiten erfolgt ein vollautomatisierter Re-Check inklusive Krafttest, sodass der Trainingsplan vollumfänglich angepasst wird. Der Re-Check ist zudem eine Erfolgskontrolle, die zur Motivation der Trainierenden beiträgt. Da die Software von eGym mit den Kardiogeräten von Precor kompatibel ist, können die Mitglieder auch hier die Vorgaben ihres Trainingsplans einhalten. Bei den Kardiogeräten wird der Trainingsplan automatisch immer nach 28 Tagen erneuert. Auch hier hat eGym einen vollautomatischen, wiederkehrenden Test entwickelt, der sicherstellt, dass die Kunden auch beim Herz-Kreislauf-Training eine regelmäßige Anpassung der Trainingsbelastung haben. An diesen Geräten, die zum HIBB-Konzept gehören, trainiert niemand mit dem Quick-Start-Button, sondern immer mit einem auf ihn abgestimmten Trainingsplan. Dank der Automatisierung kann der hohe Betreuungsgrad gewährleistet werden und gleichzeitig werden die Trainer entlastet und haben mehr Zeit für die menschliche Komponente. Frank Krajewski: „Ohne die eGym-Technologie wäre der Personalaufwand doppelt bis dreifach so hoch, das Trainingsergebnis der Mitglieder aber bei weitem nicht so gut. „Das Training an den Zirkeln wird super angenommen. Vor allem Trainingseinsteiger, ältere Menschen und Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen – also genau die Zielgruppen, die wir für uns gewinnen möchten, nehmen das Angebot sehr gut wahr“, erklärt Studioleiterin Jennifer Krajewski zufrieden. Und auch Frank Krajewski, der sich anfangs stets gegen elektronische Trainingsgeräte ausgesprochen hatte, ist von den schnellen, produktiven und damit wirtschaftlicheren Arbeitsprozessen überzeugt. Das Ziel sei es nun, so Jennifer Krajewski, auch die jüngeren Mitglieder und diejenigen mit einem höheren Leistungsniveau vom Training an den freien eGym-Geräten zu überzeugen, schließlich könne auch für diese Zielgruppe der Trainingserfolg garantiert werden.

 


Marc Wisner von eGym mit Frank und Jennifer Krajewski

 

Ganzheitliches Gesundheits- und Wohlfühlkonzept
Bereits bei Betreten der Anlage, vorbei am Empfangsbereich und der stylischen Lounge, kann man die offene Trainingsfläche bestens einsehen. Im vorderen Bereich sind die beiden eGym-Zirkel sowie die freien eGym-Geräte und die an die eGym Cloud angebundenen Kardiogeräte angesiedelt. „Die Trainingsfläche ist in drei Bereiche geteilt. Im vorderen Bereich befinden sich im hochintensiv betreuten Bereich die beiden eGym Zirkel, die besonders von morgens von Gesundheitssportlern, älteren oder von Menschen mit wenig Zeit genutzt werden. Angrenzend stehen die freien, stationären eGym-Geräte, die wie herkömmliche Trainingsgeräte genutzt werden, jedoch eine wesentlich bessere Ermüdung im Training garantieren. Dieser Bereich wird von erfahrenen Gesundheitssportlern im Rahmen ihrer Kundenreise, nach ca. 12 – 18 Wochen der Mitgliedschaft genutzt. Hier trainieren allerdings auch Kraftsportler, die nach den freien Übungen noch eine Runde eGym machen um wirklich das Maximum aus dem Muskel zu holen. Im hinteren Bereich findet man den Freihantel- und Functional-Bereich. Dieser Bereich wird insbesondere in den Abendstunden und von den langjährig Trainierenden genutzt“, erklärt Jennifer Krajewski. Der Trainingsbereich im LifeFit Premium ist so gegliedert, dass er einer idealen Kundenreise entspricht. Je weiter man sich nach hinten vorarbeitet, desto selbstständiger wird trainiert. Im vorderen Bereich befinden sich die elektronischen Zirkel, dann folgen Seilzüge und Kraftgeräte. Im hinteren Teil der Anlage ist der Freihantel- und Functional-Training-Bereich. Der große Kursraum schließt direkt an die Trainingsfläche an, genauso wie der Diagnostikbereich und der Bereich für das Muskellängentraining. Direkt im Eingangsbereich befindet sich zudem ein Yoga-Center, das sich großer Beliebtheit erfreut. Gegen Aufpreis besteht die Möglichkeit, Personal Trainings zu buchen. Auch hierfür gibt es einen separaten Bereich, der direkt an das Yoga-Center anschließt und sich in unmittelbarer Nähe der Umkleiden befindet. Hier wird unter anderem EMS-Training angeboten. Und auch in Sachen Wellness kommen die Mitglieder des LifeFit Premium voll auf ihre Kosten. Die Sportsauna, der Ruhebereich sowie der angeschlossene Garten laden zum Relaxen ein. Seit Neuestem zählen zudem auch Massagen zum Wohlfühlangebot. 

 


Yoga findet im LifeFit Premium Dinslaken in einem seperaten, lichtdurchfluteten Raum statt

 

Fazit
Frank Krajewski lebt Fitness und ist zudem tief verbunden mit seiner Heimatstadt Dinslaken. Für deren Bewohner möchte er Fitness und Gesundheit auf höchstem Niveau zu bezahlbaren Preisen anbieten. Dass dies möglich ist, stellt das LifeFit Premium eindrucksvoll unter Beweis. Einsteiger und Menschen, die gesundheitsorientiertes Training absolvieren, fühlen sich hier ebenso wohl wie die jüngeren und erfahreneren Mitglieder, die ein ambitioniertes Fitness-Training absolvieren möchten. Das hoch qualifizierte Mitarbeiterteam, die Ausstattung und wirtschaftliche Arbeitsprozesse machen es möglich, dass Frank Krajewski beide Zielgruppen bedienen kann. Obwohl die Monatspreise für eine Premium-Anlage im Vergleich zu anderen Städten in Deutschland sehr preiswert erscheinen, arbeitet Frank Krajewski wirtschaftlicher als zuvor am alten Standort in der Thyssenstraße. Das ausgefeilte Konzept mit smarten, produktiven Arbeitsabläufen macht es möglich. Frank Krajewski strebt nach ständiger Verbesserung, davon konnte ich mich bei meinem Besuch überzeugen. Verschnaufpausen kennt er nicht. Die ersten Umbaumaßnahmen in seinem anderen Studio – im LifeFit Sportpark am anderen Stadtende – sind bereits in vollem Gange. Dass er einen Großteil des Umbaus in Eigenregie macht, versteht sich dabei von selbst. Wer in Dinslaken von Fitness spricht, der kam in den vergangenen 36 Jahren nicht am Namen Krajewski vorbei. Und das wird auch in den nächsten Jahren so bleiben. Nadine und Jennifer haben die Leidenschaft für ihren Job von ihrem Vater geerbt und werden noch viele Jahre ein Fitness- und Gesundheitsangebot auf allerhöchstem Niveau bieten.

 

Quelle
Fotos: LifeFit Premium

Der Autor

  • Constantin Wilser

    Constantin Wilser ist seit 2006 in der Fitnessbranche als Redakteur tätig. Davor absolvierte er sein Bachelor-Studium der Sportwissenschaften am KIT in Karlsruhe. Seit 2019 ist er Bestandteil des BODYMEDIA-Redaktionsteams. Zudem ist er Ansprechpartner für die BODYMEDIA Premium Partner. In seiner Freizeit trainiert der Fußball-Fan gerne im Studio, geht laufen oder fiebert im Fußball-Stadion mit.

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