Physiotherapie

Marktübersicht: Krafttrainingsgeräte (MDR)

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Krafttrainingsgeräte werden ein immer festerer Bestandteil vieler Therapien – doch nicht alle Geräte eignen sich für die Therapie. Daher will die Wahl gut überlegt sein, da die Kraftgeräte dank MDR-Zertifizierung eine etwas größere Investition bedeuten. In unserer Marktübersicht haben wir die wichtigsten Anbieter zertifizierter Kraftgeräte zusammengefasst.

In der modernen physiotherapeutischen Praxis steht die Qualität der Therapie an oberster Stelle. Doch neben therapeutischem Fachwissen spielt auch die technische Ausstattung eine immer entscheidendere Rolle. Um sicherzustellen, dass alles rund läuft, wurden die Anforderungen an Trainingsgeräte, die im medizinischen Kontext eingesetzt werden, mit der MDR – Medical Device Regulation, 2017/745 verschärft.

Was bedeutet MDR für die Arbeit in der Praxis?

Die MDR (Regulation (EU) 2017/745) löste die alte Richtlinie 93/42/EWG ab. Sie stellt sicher, dass medizinische Geräte – wozu auch Krafttrainingsgeräte in der Rehabilitation zählen – während ihres gesamten Lebenszyklus höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen.

Wenn Sie Geräte zur therapeutischen Rehabilitation einsetzen, müssen diese zwingend als Medizinprodukt zertifiziert sein. Ein „normales“ Fitnessstudiogerät darf rechtlich nicht für therapeutische Zwecke, insbesondere nicht zur Abrechnung von Kassenleistungen (z. B. KGG/MTT), verwendet werden.

Disclaimer: Tatsächlich haben nicht alle Geräte in der Marktübersicht eine MDR-Zertfizierung. Trotzdem werden sie in medizinischen Trainingskontexten eingesetzt. Um den Markt vollständig abzubilden, haben wir uns entschieden, diese Geräte mitaufzunehmen. Das sind die Geräte von EGYM.

Die beiden größten Vorteile der MDR-Konformität

Bei Unfällen oder Verletzungen während des Trainings schützt die CE-Kennzeichnung als Medizinprodukt den Therapeuten. Nicht-zertifizierte Krafttrainingsgeräte bergen häufig ein höheres Haftungsrisiko. Außerdem bieten MDR-zertifizierte Geräte eine feinere Belastungsdosierung (oft in 1-kg-Schritten) und bessere biomechanische Anpassungsmöglichkeiten.

Worauf man beim Kauf achten sollte

Nicht jedes Gerät, das „Reha“ im Namen trägt, ist automatisch MDR-konform. Daher sollte man bei der Auswahl auf folgende Punkte achten: Die Geräte müssen die CE-Kennzeichnung inklusive einer vierstelligen Kennnummer der benannten Stelle tragen (z. B. CE 0123). Darüber hinaus kann man beim Hersteller die aktuelle EU-Konformitätserklärung gemäß MDR 2017/745 anfragen. Ein Medizinprodukt muss ein umfassendes Handbuch und eine technische Dokumentation besitzen, die auch Wartungsintervalle und Sicherheitsprüfungen vorgibt.

Im Physiotherapiebereich gibt es viele interessante Anbieter, die es zu vergleichen lohnt. Um einen einfacheren Überblick zu ermöglichen, haben wir die wichtigsten Anbieter in einer Marktübersicht zusammengefasst.

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