Bei der öffentlichen Anhörung im Gesundheitsausschuss am 22. Juni 2026 machten Sachverständige die Schwachstellen des Gesetzentwurfs deutlich. „Die geplanten Kürzungen erfolgen einseitig und werden negative Auswirkungen auf die Versorgungsqualität haben.", fasst Marc Akel, Vorsitzender von Physio Deutschland, zusammen. Ob und welche Anpassungen noch erfolgen, bleibt offen. Physio Deutschland wird gemeinsam mit den Mitgliedsverbänden im SHV weiter Gespräche mit Entscheidern auf Bundes- und Landesebene führen. „Die Aufschiebung zeigt, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist – deshalb bleiben wir dran.", so Akel.
„Wir danken allen Engagierten sowie Unterstützerinnen und Unterstützern, […] – durch ihre Beteiligung an Petitionen, ihre Mitwirkung in Initiativen und ihr öffentliches Eintreten für die Belange unseres Berufsstandes!“
Marc Akel, Bundesvorsitzender Physio Deutschland
Engagement wichtiger denn je
Zahlreiche Initiativen haben in den vergangenen Wochen Bewegung in die Branche gebracht – darunter das Bündnis Zukunft Therapieberufe sowie Petitionen zur Vermeidung von Versorgungslücken und zur Einführung des Direktzugangs. „Schon heute bereiten wir uns intensiv auf mögliche Strukturreformen im Herbst vor. Unser Ziel: physiotherapeutische Versorgung stärken und die Potenziale des Berufs umfassend nutzen.", erklärt Marc Akel.
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Textquelle: Physio Deutschland e.V.