Startschuss für den Parlamentskreis „Prävention"

Bildquelle: © www.emmi-zeulner.de | Gruppenfoto mit Mitgliedern des Parlamentskreis Prävention und den Gästen Britta Steffen und Sarah Wiener

Abgeordnete verschiedener Fraktionen haben sich am 26. Juni 2026 fraktionsübergreifend zum Parlamentskreis „Prävention" zusammengeschlossen.

Der Parlamentskreis „Prävention" hat sich ein klares Ziel gesetzt: Prävention und Gesundheitsförderung sollen stärker in den Mittelpunkt der politischen Arbeit rücken. Den Vorstand des neuen Gremiums bilden Anne Janssen (CDU), Tanja Machalet (SPD), Johannes Wagner (Grüne), Ates Gürpinar (Linke) und Emmi Zeulner (CSU).

Prävention bisher häufig an fraktionsübergreifenden Differenzen gescheitert

Die Botschaft des Parlamentskreises ist eindeutig: Prävention ist keine Belastung, sondern eine Investition. Jeder vermiedene Krankheitsfall entlaste Betriebe, Sozialversicherungen und Familien – und stärke gleichzeitig die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landes. Dass wirksame Präventionsmaßnahmen in der Vergangenheit häufig an Partikularinteressen und fehlender fraktionsübergreifender Zusammenarbeit gescheitert seien, kritisieren die Initiatoren ausdrücklich.

Mehrheit der Menschen wünscht sich mehr Präventionsarbeit

Mit der Gründung des Parlamentskreises sei ein erster politischer Schritt getan, so Wagner. Nun gehe es darum, konkrete Maßnahmen zu entwickeln – neben einer angekündigten Herstellerabgabe auf Zucker auch in den Bereichen Arbeitswelt, Ernährung, gesundheitliche Versorgung und Stadtplanung. Rückenwind gibt es aus der Bevölkerung: Laut verschiedenen Umfragen spricht sich eine Mehrheit der Menschen für eine stärkere Präventionspolitik aus – eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die aus Sicht der Initiatoren nur gemeinsam und über Parteigrenzen hinweg gelingen kann.

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