Fachkräfteengpassanalyse: Physiotherapie bleibt trauriger Spitzenreiter

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Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat ihre Fachkräfteengpassanalyse 2025 vorgelegt – und erneut landet die Physiotherapie ganz oben auf der traurigen Liste. Der Engpassindikator, der schon in den Vorjahren ein sehr hohes Niveau erreicht hatte, ist nun noch weiter gestiegen.

Insgesamt untersucht die Bundesagentur für Arbeit in ihrer jährlichen Analyse mehr als 500 Berufe. Für 157 Berufsgattungen stellt sie in diesem Jahr einen Fachkräfteengpass fest – im Vorjahr waren es noch 163. Grundlage ist eine Bewertung verschiedener Indikatoren, etwa Vakanzzeit, Arbeitslosenquote oder Entwicklung der mittleren Entgelte, bei der jeweils 0 Punkte (kein Anzeichen eines Engpasses) bis 3 Punkte (deutliches Anzeichen eines Engpasses) vergeben werden; daraus errechnet sich ein Gesamtwert. In der Physiotherapie liegt dieser Gesamtwert bei 2,8 und damit noch einmal höher als im Vorjahr (2,7). Zusammen mit nur wenigen anderen Berufen weist die Physiotherapie damit den höchsten gemessenen Engpassindikator überhaupt auf.

Die IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger konstatiert: „Jahr für Jahr wird der Physiotherapie von offizieller Stelle ein Fachkräfteengpass bescheinigt. Aber trotzdem stellt die Politik die Weichen für die Physiotherapie nicht so, dass der Beruf an Attraktivität gewinnt, die Arbeitsbedingungen verbessert werden und mehr junge Menschen sich für eine Ausbildung zum Physiotherapeuten entscheiden. Mit Blick auf die Arbeitsmarktzahlen und den daraus resultierenden, absehbaren Versorgungsengpass ist dies nicht nachvollziehbar.“

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Textquelle: © Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten — IFK e. V.