Wirelane hat in München sein zehnjähriges Bestehen gefeiert und dabei zentrale Fragen der Mobilitäts- und Energiewende in den Mittelpunkt gestellt. Im Fokus der Diskussionen stand, wie sich Ladeinfrastruktur, Energieversorgung und politische Rahmenbedingungen künftig effizienter verzahnen lassen. Zu den Speakern zählten neben Gründer und CEO Constantin Schwaab unter anderem die früheren Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Dr. Peter Ramsauer sowie Vertreter aus Energie- und Finanzwirtschaft. Insgesamt kamen mehr als 200 Teilnehmer zusammen.
Inhaltlich ging es vor allem um drei Handlungsfelder: die wirtschaftliche Skalierung von Ladeinfrastruktur, deren Integration in bestehende Energiesysteme und verlässliche politische Vorgaben. Tenor war, dass technologische Innovation allein nicht genüge – nötig seien klare Prioritäten, schnellere Genehmigungen und eine engere Zusammenarbeit von öffentlichem und privatem Sektor.
„In einer zunehmend komplexen Welt wird der Fokus zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Wer Mobilität und Energie zusammendenkt, wird die Transformation erfolgreich gestalten. Die nächsten Jahre entscheiden darüber, ob Elektromobilität in die breite Skalierung kommt. Dafür brauchen wir weniger Pilotprojekte und mehr Umsetzung – schneller, wirtschaftlicher und integriert ins Energiesystem. Genau hier setzen wir an.“
Constantin Schwaab, CEO von Wirelane
Das 2016 gegründete Unternehmen beschäftigt 65 Mitarbeiter und betreibt nach eigenen Angaben mehr als 3.500 Ladepunkte, deutschlandweit von Kiel bis Garmisch-Partenkirchen. Zu den über 100 Standortpartnern gehören Hotelgruppen wie Motel One, B&B Hotels und Accor, mehr als 150 Kommunen, Gesundheitseinrichtungen sowie Fitnessstudios wie Easyfitness und FitOne.
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