Virtuagym-Studie: Folgen von COVID-19 für Fitnessstudios

Eine neue Studie von Virtuagym deutet darauf hin, dass Fitnessstudios trotz großer Umsatzrückgänge im März und April ihr Umsatzniveau im Juli fast wieder erreicht haben und sogar mehr Mitglieder haben als im Januar dieses Jahres. Die aggregierten Kundendaten stammen aus einer Datenbank von über 6.000 europäischen Fitnessclubs mit fast 5 Millionen Mitgliedern.

Virtuagym hat umfassendere Untersuchungen zu den kurz- und langfristigen Folgen von COVID-19 für Fitnessstudios durchgeführt, bei denen KPI-Daten von Mitgliedschaften, Besucherzahlen, Club-Performances, Einnahmen, Trends bei der App-Nutzung und mehr gemessen wurden.

 

„Es ist großartig, die Widerstandsfähigkeit unserer Branche zu sehen und gleichzeitig zu sehen, wie sich Fitnessunternehmer/innen durch die Einführung digitaler Dienste anpassen".

Hugo Braam, CEO Virtuagym

 

Die Ergebnisse der Untersuchung haben ergeben, dass die Einnahmen der Fitnessstudios in Europa im März und April im Vergleich zur Zeit vor COVID-19 auf etwa 88 % zurückgegangen sind. Während des gesamten Zeitraums konnten 50 % der Fitnessstudios ihre Mitgliederzahlen stabil halten. Im Durchschnitt verloren die Fitnessstudios während des Spitzenwertes im April 8 % ihrer Mitglieder, hatten aber bis Juli ihre Mitgliederbasis wieder vollständig zurückgewonnen.  

Im April fiel der Umsatz der Fitnessstudios im Vergleich zum Februar auf 58 %. 41 - 82 % der Fitnessclubs verzeichneten während des Spitzenwertes von COVID-19 einen deutlichen Umsatzrückgang. Was die Einnahmen betrifft, so waren März und April für die Fitnessbranche besonders schwierige Monate. Bis Juni hatten jedoch mehr als 50 % der Fitnessclubs einen Umsatzanstieg zu verzeichnen, der im Juni im Durchschnitt 12 % unter dem Monat vor dem COVID-19-Lockdown lag.

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