Welche Trainingsintensität ist bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen angemessen – und wie treffen Physiotherapeuten und Ärzte diese Entscheidung in der Praxis? Eine neue internationale Online-Studie untersucht genau das. Fachkräfte aus dem DACH-Raum sind eingeladen, ihr Wissen anonym einzubringen und damit zur evidenzbasierten Weiterentwicklung der rheumatologischen Versorgung beizutragen.
Im Mittelpunkt steht die klinische Entscheidungsfindung zur Trainingsintensität – niedrig, moderat oder hochintensiv – bei Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis, axialer Spondyloarthritis und Psoriasis-Arthritis. Die Befragung basiert auf standardisierten Fallvignetten, die den Teilnehmenden zufällig zugeteilt werden. Zu jeder Vignette wird eine bevorzugte Trainingsstrategie gewählt, die Entscheidungssicherheit eingeschätzt und eine kurze Begründung abgegeben. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten – eine Leistungsbewertung findet ausdrücklich nicht statt.
Die Teilnahme ist freiwillig, vollständig anonym und dauert etwa zehn bis 15 Minuten. Koordiniert wird das Projekt von Dr. Jean-Pascal Grenier (fh gesundheit Innsbruck) in Kooperation mit den Universitätskliniken Innsbruck, Marburg und Zürich sowie Physio Deutschland. Die Ergebnisse sollen in einem internationalen Fachjournal veröffentlicht werden. Interessierte können hier an der Umfrage teilnehmen.
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Textquelle: © Physio Deutschland e. V.