opta data Zukunftstag stellt Gesundheitsfachberufe in den Mittelpunkt

Bildquelle: © opta data | Noel Richter

Über 200 Entscheider aus Politik, Verbänden, Versorgung und Gesundheitswirtschaft diskutierten in Berlin über die Zukunft des Gesundheitswesens – von TI und EHDS bis hin zu KI und Robotik. Erstmals fand die Veranstaltung 2026 im politischen Zentrum Berlins statt.

Wie gelingt Versorgung in einer alternden Gesellschaft? Welche Rolle spielen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und europäischer Gesundheitsdatenraum für die Zukunft der Gesundheitsfachberufe? Und wie kann sichergestellt werden, dass diejenigen, die die Versorgung tagtäglich ermöglichen, stärker in gesundheitspolitische Entscheidungen eingebunden werden? Diesen Fragen widmete sich der 10. opta data Zukunftstag am 18. Juni 2026 im AXICA am Brandenburger Tor in Berlin. Über 200 Gäste aus Politik, Verbänden, Krankenkassen, Gesundheitswirtschaft, Wissenschaft, Pflege, Heil- und Hilfsmittelversorgung, Hebammenwesen, Rettungsdiensten sowie Fach- und Leitmedien kamen zum Jubiläum des Branchenkongresses der opta data Gruppe zusammen.

„Entscheidend ist, wie wir Technologien nutzen können, um die Versorgung langfristig sicherzustellen und Menschen im Gesundheitswesen zu unterstützen.“

Dr. Jan Helmig, Geschäftsführer opta data Gruppe

Die Zukunft des Gesundheitswesens entscheidet, sich, wo Menschen Versorgung organisieren

In insgesamt sechs Panels diskutierten 42 Speaker gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Verbänden und Versorgung über die Rolle der Gesundheitsfachberufe im digitalen Gesundheitswesen. Themen waren unter anderem die elektronische Verordnung in der Heil- und Hilfsmittelversorgung, die digitale Transformation der Pflege sowie die Frage, wie sektorübergreifende Zusammenarbeit künftig besser gelingen kann. Mit zwölf vertretenen Verbänden und 28 repräsentierten Gesundheitsfachberufen machte der Zukunftstag deutlich: Die Zukunft des Gesundheitswesens entscheidet sich nicht allein in Ministerien oder Krankenhäusern. Sie entsteht dort, wo Menschen Versorgung organisieren, Verantwortung übernehmen und bereit sind, neue Wege gemeinsam zu gehen.

Die Rolle von Robotik bei der Entlastung von Fachkräften

Auch die Rolle neuer Technologien wurde intensiv diskutiert. Mit „odi“, einem humanoiden Roboter, machte opta data die Frage sichtbar, wie Robotik und digitale Assistenzsysteme künftig dazu beitragen können, Fachkräfte zu entlasten und die Versorgung zu unterstützen. Der Zukunftstag 2026 zeigte: Die großen Zukunftsfragen des Gesundheitswesens lassen sich nur gemeinsam beantworten, im Dialog zwischen Politik, Selbstverwaltung, Verbänden, Gesundheitswirtschaft und den Gesundheitsfachberufen.

Bildquelle: © opta data | Noel Richter