Die Fachtagung des Bündnisses Therapieberufe findet am 11. Dezember 2026 statt

Bildquelle: © DailyLens Studio – stock.adobe.com | KI-generiert

Wie können Therapieberufe die Gesundheitsversorgung der Zukunft aktiv mitgestalten? Welche Rolle spielen wissenschaftliche Evidenz, hochschulische Qualifikation und erweiterte Kompetenzen für eine zukunftssichere, patientenorientierte Versorgung? Diesen Fragen widmet sich die Fachtagung des Bündnisses Therapieberufe an die Hochschulen am 11. Dezember 2026 in Bochum. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Versorgungspraxis und Selbstverwaltung diskutieren diese Themen und deren Bedeutung für die Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie am 11. Dezember ab 12.30 Uhr in der Hochschule Bochum. 

„Wir freuen uns auf den Austausch mit Lehrenden, Studierenden, Berufsangehörigen, Vertretern aus Wissenschaft, Politik, Verbänden und Gesundheitswesen sowie allen Interessierten, die die Zukunft der Therapieberufe aktiv mitgestalten möchten.“

Prof. Dr. Bernhard Borgetto, Sprecher Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen

Den Auftakt bilden ein gemeinsamer Mittagsimbiss und die Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Anschließend richtet das Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen den Blick auf zentrale Meilensteine der vergangenen Jahre. Thematisiert werden unter anderem mehr als 20 Jahre Hochschulmodellvorhaben, sieben Jahre Bündnisarbeit sowie aktuelle politische Entwicklungen zur Weiterentwicklung der Therapieberufe. In ihrer anschließenden Keynote beleuchtet Konstanze Angelescu (IQWiG) die Bedeutung wissenschaftlicher Evidenz für Qualität und fundierte Entscheidungen in der therapeutischen Versorgung. Dabei geht es auch um die Frage, welche Kompetenzen Therapieberufe benötigen, um wissenschaftliche Erkenntnisse in komplexen Versorgungssituationen einzuordnen und für Entscheidungen zu nutzen.

Podiumsdiskussion zur therapeutischen Versorgung von morgen

In der Podiumsdiskussion „Wenn Qualifikation einen Unterschied macht: Welche Rolle folgt daraus in der Versorgung?“ diskutieren Experten aus Wissenschaft, Selbstverwaltung und Versorgungspraxis über die Konsequenzen akademischer Qualifikation für Verantwortungsbereiche, Handlungsspielräume und die Zukunft der therapeutischen Versorgung. Für den GKV-Spitzenverband wird Christoph Zamoryn, Referatsleiter Heilmittel, an der Diskussion teilnehmen.

Im Anschluss an die Diskussion folgt ein fachlicher Input von Prof. Dr. Bettina Völter. Sie widmet sich unter dem Titel „SAGE-Hochschulen im Strukturwandel“ den aktuellen Entwicklungen, Perspektiven und Chancen der hochschulischen Ausbildung in den Therapieberufen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich. Interessierte können sich hier anmelden.

Das Programm der Fachtagung auf einen Blick

  • 12:30 Uhr Netzwerken und gemeinsamer Mittagsimbiss
  • 13:30 Uhr Begrüßung und Grußworte
  • 13:45 Uhr 20 Jahre Hochschulmodellvorhaben, sieben Jahre Bündnisarbeit und aktuelle politische Entwicklungen
  • 14:15 Uhr Keynote von Konstanze Angelescu (IQWiG)
  • 15:00 Uhr Kaffeepause
  • 15:30 Uhr Podiumsdiskussion: „Wenn Qualifikation einen Unterschied macht: Welche Rolle folgt daraus in der Versorgung?“
  • 16:15 Uhr „SAGE-Hochschulen im Strukturwandel“ – Input von Prof. Dr. Bettina Völter
  • 17:00 Uhr Abschluss und Ausklang

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Textquelle: © Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen