Der operative Gewinn (EBITDA ohne Mieten) legte um 11 % auf 348 Millionen Euro zu, während der bereinigte Nettogewinn um 24 % auf 54,3 Millionen Euro wuchs.
Auch operativ setzte das Unternehmen seine Expansion fort. 85 neue Studios kamen hinzu, sodass das Netzwerk nun 1.660 Clubs umfasst. Gleichzeitig stieg die Mitgliederzahl um 13 % auf 4,82 Millionen. Pro Studio erhöhte sich die durchschnittliche Mitgliederzahl von 2.701 auf 2.902. Auch der durchschnittliche Monatsumsatz pro Mitglied legte leicht zu – von 24,24 Euro auf 24,91 Euro.
Wachstumstreiber waren vor allem die Märkte Frankreich, Spanien und Deutschland. Dort baute Basic-Fit sein 24/7-Angebot weiter aus und verlängerte vielerorts die Öffnungszeiten, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden.
Übernahme von Clever Fit war wichtiger Schritt
Ein wichtiger strategischer Schritt war zudem die Übernahme von Clever Fit im Oktober 2025. Durch den Kauf des größten Fitness-Franchisegebers Europas wurde Basic-Fit unmittelbar zum Marktführer in Deutschland. Im Laufe des Jahres 2026 sollen beide Organisationen weiter integriert und Synergien genutzt werden.
Für das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen optimistisch. Bereits in den ersten zehn Wochen von 2026 gewann Basic-Fit mehr als 200.000 neue Mitglieder und überschritt damit die Marke von fünf Millionen. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern mit einem Umsatz zwischen 1,64 und 1,69 Milliarden Euro sowie einem EBITDA (ohne Mieten) von 405 bis 445 Millionen Euro.
Geplant sind rund 50 zusätzliche eigene Studios. Gleichzeitig erwartet Basic-Fit eine deutlich verbesserte Free-Cashflow-Entwicklung. Langfristig sieht das Unternehmen weiterhin großes Wachstumspotenzial im europäischen Fitnessmarkt.
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