Digitalisierung

Zielgenaue Trainingspläne dank digitaler Analysetools

Lange Zeit war ein individualisiertes Training, das unter Berücksichtigung der persönlichen Stoffwechselparameter einer Person erstellt wird, Profis vorbehalten: Da es an einfach zu bedienenden Messgeräten und Analysetools fehlte, war der Gang in ein spezialisiertes sportmedizinisches Institut für die meisten Trainierenden unumgänglich. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei.

Für viele Sporttreibende stellten die aufwendigen und kostenintensiven Analysemethoden eine schwer überwindbare Hürde auf dem Weg zu einer gesünderen, bewussten Lebensweise und einem die effektive, persönliche Leistungsfähigkeit und Leistungsgrenzen respektierenden Training dar. Sie trainierten folglich „ins Leere“: Ein auf Annäherungen beruhendes Fitnessprogramm ohne individuelle Abstimmung führt jedoch nicht zum gewünschten Erfolg – Frust und Trainingsabbruch waren und sind nicht selten die Folge. 

Dank smarter, digitaler Analysetools hat sich die Situation wesentlich verbessert: Eine exakte Erhebung des Grundumsatzes, die darauf aufbauende Bestimmung des Leistungsumsatzes und das Erstellen eines zielgenauen Trainings- und Ernährungsplanes sind nun keine Hexerei mehr. Sie können ganz im Gegenteil von Trainern und Trainerinnen direkt im Fitness-Studio, in Wellness- oder Reha-Einrichtungen durchgeführt werden – und das innerhalb weniger Minuten und ohne zeitintensive Ausbildung. Auch Re-Tests zur Überprüfung des Trainingserfolges sind mit mobilen Analysegeräten möglich – kostengünstig und ohne hohen zeitlichen Zusatzaufwand. Für die individuelle Betreuung von Kunden und Kundinnen bleibt dadurch wesentlich mehr Zeit, wodurch Kundenzufriedenheit und Kundenbindung steigen.

Digitalisierung und Fitness: Die Verbindung zweier Trends und ihre Auswirkungen
Die Digitalisierung hat längst in unseren Alltag Einzug gehalten. Anwendungen, die heute für uns mehr oder weniger selbstverständlich sind, haftete vor nicht allzu langer Zeit noch der Geruch utopischer Zukunftsfantasien an: Vor zwanzig Jahren hielten es nur die wenigsten für realistisch, in absehbarer Zeit mit mobilen Geräten herumzulaufen, die uns nach Wunsch mit Musik, Live-Nachrichten und Videos versorgen, mit Freunden und Verwandten auf der ganzen Welt kommunizieren lassen und manchmal mehr über uns und unsere Verhaltensweisen wissen, als uns lieb ist.

Bei aller berechtigten Kritik an der Tendenz, sich ständig selbst zu überwachen, möchte heute aber kaum jemand ohne diese praktischen digitalen Tools, die uns den Alltag erleichtern, auskommen. Gleichzeitig existiert jedoch ein Trend hin zu mehr Körperbewusstsein, einer einfacheren, gesunden Lebensweise und zur Integration von mehr und bewussterer Bewegung in unseren Tagesablauf. Nichts liegt also näher, als diese beiden Trends zu verbinden. Mit der Entwicklung neuer, smarter Analysetools für den Fitnessbereich ist das besonders gut gelungen. Welche Veränderungen und praktischen Konsequenzen sich dadurch für das Training im Studio, in Wellness-Betrieben oder auch in Fitnesseinrichtungen mit medizinischem und therapeutischem Schwerpunkt ergeben, wird nachfolgend dargestellt.

Smarte Analysegeräte: Was sie bieten und worauf man achten sollte
Mittlerweile haben kleine, mobile Analysegeräte den Markt erweitert, deren Funktionen nicht nur eine aufwendige sportmedizinische Untersuchung im Diagnostikzentrum ersetzen sollen, sondern vielfach weiteren Zusatznutzen versprechen: Tipps für das Kraft- und Ausdauertraining, individuelle Ernährungspläne und das Tracking von Trainingserfolgen sind nur einige davon. Zielgruppe für die Geräte sind neben Betreibern von Fitness-Studios und ähnlichen Einrichtungen bspw. medizinische Anwender sowie Ernährungsberater und Unternehmen mit Interesse an betrieblicher Gesundheitsförderung. Die hohe Nutzerfreundlichkeit der Geräte lässt sich wohl als eines der stärksten Argumente der Analysetools aufführen. Gute Geräte sind in der Lage, alle relevanten Daten zur aktuellen Stoffwechselsituation einer Person zu erfassen, automatisiert auszuwerten und damit eine persönliche Beurteilung durchzuführen, anhand derer das weitere Training geplant werden kann. Für Nutzer und Nutzerinnen sollten die Ergebnisse außerdem laiengerecht und verständlich aufbereitet sein. Leider erfüllen nicht alle Geräte diese Anforderungen. Bevor eine Kaufentscheidung getroffen wird, sollten die wichtigsten Kriterien für ein funktionales Tool beachtet werden. Die Geräte sollten eine professionelle Analyse erlauben, die auch eine exakte Messung des Grundumsatzes statt bloßer Berechnung nach Faustformeln und das Erstellen einer Leistungsanalyse umfasst. Mobilität und einfache Bedienbarkeit der Geräte stellen ebenfalls wichtige Faktoren bei der Kaufentscheidung dar.

Kurz gesagt: Die Anschaffung von Tools, deren Auswertung mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet, deren Funktionalität zu wünschen übrig lässt und die nicht in der Lage sind, exakte Ergebnisse in der Qualität einer sportmedizinischen Untersuchung zu liefern, sind nicht zu empfehlen.

 


Im Rahmen einer Stoffwechselanalyse in Ruhe wird die ein- und ausgeatmete Luft etwa fünf Minuten lang auf ihre exakte Zusammensetzung analysiert

 

So funktioniert die Atemgasanalyse im Studio
Anders sieht das bei qualitativ hochwertigen Geräten aus, deren Anbieter auch entsprechenden Support bieten. Sie ermöglichen eine unkomplizierte und schnelle Erhebung sämtlicher Parameter, die üblicherweise auch für sportmedizinische Analysen erfasst werden. Ein für Fitness-Studios sehr praktisches Analysetool ist die Atemgasanalyse. Bei der einfach durchzuführenden Testung bekommt der Kunde eine spezielle Maske aufgesetzt, durch die er atmet. Nun kann zwischen zwei unterschiedlichen Analyseverfahren unterschieden werden. Im Rahmen einer Stoffwechselanalyse in Ruhe wird die ein- und ausgeatmete Luft etwa fünf Minuten lang auf ihre exakte Zusammensetzung analysiert. Dadurch erfolgen eine Erhebung des Kalorienverbrauchs in absoluter Ruhe (Grundumsatz) sowie die Bestimmung der Anteile an Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen an der gesamten Verbrennung. Eine weitere Möglichkeit des smarten Tools ist die Leistungsanalyse, welche in Form eines Stufentests auf einem Laufband oder Ergometer erfolgt und etwa fünfzehn Minuten in Anspruch nimmt.  Durch die Kombination dieser beiden Analysen entsteht ein ganzheitliches Bild über den individuellen Stoffwechsel der getesteten Personen. Sie stellen somit eine wichtige Grundlage zur Erstellung persönlicher Ernährungs- und Trainingsprogramme dar.

Ein Blick in die Zukunft: Das digitalisierte 
Fitness-Studio wird zum Standard. Es besteht kein Zweifel daran, dass die Digitalisierung im Fitnessbereich einen festen Platz gefunden hat und aus dem Trainingsalltag nicht mehr wegzudenken ist. Die Vorteile eines stets im optimalen Pulsbereich durchgeführten Trainings, die leichte Überprüfbarkeit der Ergebnisse durch Trackingfunktionen der Analysegeräte und die sichtbaren und nachhaltigen Erfolge sprechen für sich. Für Trainer und Trainerinnen in Fitness-Studios sowie für alle im Bereich der medizinischen Rehabilitation oder im Wellnessbereich Tätigen ergibt sich ein weiterer großer Pluspunkt: Individualisiertes Training führt zu nachhaltigeren und schnelleren Erfolgen. Die höhere Erfolgsrate steigert wiederum die Motivation der Trainierenden, da ihre persönlichen Leistungsgrenzen niemals überschritten werden und Überforderung dadurch verhindert wird.

Welche Entwicklungen das digitale Fitness-Studio in Zukunft nehmen wird, ist nicht leicht vorauszusagen und hängt auch von einer konsistenten Weiterentwicklung der smarten Analysegeräte ab. Mit Sicherheit lässt sich jedoch sagen, dass eine starke Personalisierung des Trainings – wie sie die besprochenen Tools ermöglichen – im Hinblick auf eine langfristige Kundenbindung am erfolgversprechendsten erscheint.

So funktioniert die Atemgasanalyse im Studio
Anders sieht das bei qualitativ hochwertigen Geräten aus, deren Anbieter auch entsprechenden Support bieten. Sie ermöglichen eine unkomplizierte und schnelle Erhebung sämtlicher Parameter, die üblicherweise auch für sportmedizinische Analysen erfasst werden. Ein für Fitness-Studios sehr praktisches Analysetool ist die Atemgasanalyse. Bei der einfach durchzuführenden Testung bekommt der Kunde eine spezielle Maske aufgesetzt, durch die er atmet. Nun kann zwischen zwei unterschiedlichen Analyseverfahren unterschieden werden. Im Rahmen einer Stoffwechselanalyse in Ruhe wird die ein- und ausgeatmete Luft etwa fünf Minuten lang auf ihre exakte Zusammensetzung analysiert. Dadurch erfolgen eine Erhebung des Kalorienverbrauchs in absoluter Ruhe (Grundumsatz) sowie die Bestimmung der Anteile an Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen an der gesamten Verbrennung. Eine weitere Möglichkeit des smarten Tools ist die Leistungsanalyse, welche in Form eines Stufentests auf einem Laufband oder Ergometer erfolgt und etwa fünfzehn Minuten in Anspruch nimmt.  Durch die Kombination dieser beiden Analysen entsteht ein ganzheitliches Bild über den individuellen Stoffwechsel der getesteten Personen. Sie stellen somit eine wichtige Grundlage zur Erstellung persönlicher Ernährungs- und Trainingsprogramme dar.

Ein Blick in die Zukunft: Das digitalisierte 
Fitness-Studio wird zum Standard. Es besteht kein Zweifel daran, dass die Digitalisierung im Fitnessbereich einen festen Platz gefunden hat und aus dem Trainingsalltag nicht mehr wegzudenken ist. Die Vorteile eines stets im optimalen Pulsbereich durchgeführten Trainings, die leichte Überprüfbarkeit der Ergebnisse durch Trackingfunktionen der Analysegeräte und die sichtbaren und nachhaltigen Erfolge sprechen für sich. Für Trainer und Trainerinnen in Fitness-Studios sowie für alle im Bereich der medizinischen Rehabilitation oder im Wellnessbereich Tätigen ergibt sich ein weiterer großer Pluspunkt: Individualisiertes Training führt zu nachhaltigeren und schnelleren Erfolgen. Die höhere Erfolgsrate steigert wiederum die Motivation der Trainierenden, da ihre persönlichen Leistungsgrenzen niemals überschritten werden und Überforderung dadurch verhindert wird.

Welche Entwicklungen das digitale Fitness-Studio in Zukunft nehmen wird, ist nicht leicht vorauszusagen und hängt auch von einer konsistenten Weiterentwicklung der smarten Analysegeräte ab. Mit Sicherheit lässt sich jedoch sagen, dass eine starke Personalisierung des Trainings – wie sie die besprochenen Tools ermöglichen – im Hinblick auf eine langfristige Kundenbindung am erfolgversprechendsten erscheint.

 

Quellen
Fotos: DYNOSTICS

Der Autor

  • Manfred Günther

    Manfred Günther ist Diplom-Sportwissenschaftler und Sporttherapeut. Er ist „Head of Sport Science“ bei DYNOSTICS, einem smarten System zur Stoffwechsel und Leistungsanalyse.

    Kontakt: www.dynostics.com