Bundesgesundheitsministerin Warken bekennt sich zum Direktzugang in der Physiotherapie

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In der Regierungsbefragung am 25. Februar im Bundestag hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) ihre Pläne für ein neues Primärversorgungssystem konkretisiert – und dabei explizit den Direktzugang für die Physiotherapie in den Fokus gerückt.

Um das Gesundheitssystem zu entlasten, strebt Warken einen konsequenten Teamansatz an. Es gehe darum, „nicht allem mit ärztlicher Zeit zu begegnen“, so die Ministerin. Vielmehr sollen Apotheken, Pflegekräfte und insbesondere Physiotherapeuten durch einen Direktzugang stärker in die Versorgung integriert werden. Zur Unterstützung dieses Netzwerks müsse zudem die elektronische Patientenakte (ePA) praxistauglicher werden, um den Austausch zwischen Ärzten, Apotheken und Therapeuten zu verbessern.

Konkrete Schritte sollen bald folgen: Warken verwies auf die Ergebnisse der „FinanzKommission Gesundheit“ Ende März, auf deren Basis noch im Frühjahr ein Maßnahmenpaket geschnürt werden soll. Beim IFK stoßen die Pläne auf große Zustimmung. Der Verband sieht darin ein starkes Bekenntnis zum Direktzugang für die Physiotherapie und eine Aufwertung der Branche. Gleichzeitig stellt der IFK klar, dass das Ministerium nun an seinen Worten und den bald folgenden Gesetzentwürfen gemessen wird.

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Textquelle: © Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten — IFK e. V.