Dank der Möglichkeit, die Neigung und Positionierung der Trainingsarme – und somit die Arbeitsebene – zu verändern (Patent beantragt), kann die Verteilung der mechanischen Belastung und des neuromuskulären Stresses auf die verschiedenen beteiligten Muskelbereiche deutlich variiert werden. Diese Eigenschaft macht die Maschine äußerst vielseitig und an unterschiedliche Trainingsanforderungen anpassbar – sowohl im hypertrophischen als auch im funktionellen Bereich.
Ein offensichtlicher struktureller Vorteil ist das kompakte Design, das konzeptionell vier Maschinen in einer vereint. Die konstruktive Philosophie zielt darauf ab, eine umfassende, progressive und gleichmäßig verteilte Stimulation zu bieten, die die Entwicklung von Dicke und Dichte der gesamten Rückenmuskulatur fördert und dabei die Prinzipien der Biomechanik und Bewegungsphysiologie respektiert.
Ganzheitliches Rückentraining
Gerade aufgrund dieser Eigenschaften eignet sich die Total Back besonders für Programme zur ganzheitlichen Entwicklung des Rückens. Sie verbessert nicht nur die hypertrophischen Aspekte, sondern auch die intermuskuläre Koordination und die Fähigkeit, Belastungen entlang unterschiedlicher Zugvektoren zu kontrollieren.
Die Höhenverstellung des Sitzes, der Oberschenkelrollen, die Tiefeneinstellung der Brustauflage sowie die Anpassung der Griffdistanz ermöglichen eine optimale Nutzung für Sportler jeder Körpergröße und in jeder Konfiguration. Die Griffe sind unabhängig voneinander beweglich, erlauben ein ein- oder beidarmiges Training und sind zudem gelenkig gelagert. Dadurch entsteht ein natürlicher Bewegungsablauf ohne Gelenküberlastung, wobei die Griffposition sogar während der Bewegung verändert werden kann.
Je nach Einstellung der Trainingsarme (45° bis 180°, bezogen auf den Schulterflexionswinkel zu Beginn der Bewegung) deckt die Total Back alle wesentlichen Zugbewegungen ab (Bildquelle: © Panatta)
Die Total Back reproduziert je nach Einstellung der Neigung der beiden Trainingsarme unterschiedliche Bewegungsmuster – von mindestens 45° bis maximal 180° (bezogen auf den Schulterflexionswinkel zu Beginn der Bewegung) – und deckt somit die wichtigsten Zugbewegungsebenen ab. Die konvergierende Bewegungskurve ermöglicht zudem eine optimale Dehnung in der exzentrischen Phase.
Arbeitsebene 45°
Diese Übung reproduziert die typische Bewegung des Low Row mit einem Zug von unten nach oben, der vor allem in der ersten Bewegungsphase den oberen Trapezmuskel deutlich aktiviert. In der finalen Zugphase wird der große Rückenmuskel (Latissimus dorsi) effektiv stimuliert, während der mittlere Trapezmuskel unterstützend gut mitarbeitet. Die hintere Schulter (hinterer Deltamuskel) ist schließlich moderat beteiligt und trägt zur Stabilität des Schultergelenks bei, ohne dabei dominant zu werden.
Arbeitsebene 90°
Power Row mit gleichmäßigerer Lastverteilung zwischen oberem und mittlerem Trapezmuskel. In dieser Position wird die maximale Aktivierung des Latissimus erreicht, was sie besonders effektiv für Volumen- und Dickenentwicklung der mittleren Rückenmuskulatur macht. Der hintere Deltamuskel zeigt eine moderate Aktivierung.
Arbeitsebene 135°
Reproduziert die typische High-Row-Bewegung mit Zug von oben nach unten. Der Fokus verlagert sich vom oberen Trapez auf eine ausgewogenere Aktivierung von mittlerem Trapez und Latissimus, insbesondere im zentralen und lateralen Rückenbereich. Die Aktivierung des hinteren Deltamuskels bleibt vergleichbar mit den vorherigen Einstellungen.
Arbeitsebene 180°
Reproduziert die typische Lat-Pulldown-Bewegung mit vertikalem Zug. Die Belastung konzentriert sich auf Latissimus, Teres major sowie mittleren und unteren Trapezmuskel, für eine gezielte Entwicklung des lateralen und unteren Rückenbereichs. Geringe Beteiligung von oberem Trapez und hinterem Deltamuskel.
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