Local Hero Gym versteht sich nicht als weiterer Anbieter im ohnehin dicht besetzten Fitnessmarkt, sondern als Konzept, das den Zugang zum Produkt Fitnessstudio neu denken möchte. Den Vergleich ziehen die Gründer selbst: Ähnlich wie Uber nicht die Art verändert hat, wie Menschen von A nach B kommen, sondern den Zugang zur Mobilität, möchte Local Hero Gym nicht die Trainingsmethode verändern – sondern den Zugang zum Fitnessstudio selbst. Erreicht werden soll dies durch eine konsequente Digitalisierung der Dienstleistung und der operativen Abläufe, mit der klassische Zugangshürden, Kaufbarrieren und unnötige Komplexität abgebaut werden.
Lokale Identifikation als Kernidee
Bereits der Name ist Teil des Konzepts. Jedes Studio wird den Namen seiner Stadt tragen – etwa „Berlin Gym" – und so ein Gefühl von Zugehörigkeit und Heimat schaffen. Trotz mehr als 9.000 bestehender Fitnessstudios in Deutschland sehen die Gründer im mittleren Preissegment einen klaren „White Spot". Viele Anbieter dort böten entweder reines Gerätetraining ohne Service oder seien zu teuer. Local Hero Gym will diese Lücke mit hochwertigem Design, hochwertigen Trainingsbedingungen und der Community schließen.
„Jobs to be done“: Convenience als Leitprinzip
Inspiriert vom gleichnamigen Ansatz von Clayton Christensen steht für Local Hero Gym die Frage im Mittelpunkt, was Mitglieder wirklich wollen, wenn sie ein Fitnessstudio nutzen. Die Antwort: hohe Convenience und erstklassiger Service. Sämtliche administrativen Prozesse – vom Check-in über die Spindverriegelung bis zur Mitgliedschaftsverwaltung – sollen vollständig über eine zentrale App abgebildet werden. Damit entfallen klassische Reibungspunkte wie Wartezeiten, Formulare oder unnötige Prozesse.
Die Digitalisierung bringt aus Sicht der Gründer nicht nur den Mitgliedern Vorteile, sondern auch den Teams. Trainer könnten sich wieder auf das konzentrieren, weshalb sie ursprünglich Teil der Branche geworden sind: Menschen zu trainieren, zu motivieren und auf ihrem Weg zu begleiten. Statt Verwaltungsaufgaben rückt die Betreuung der Mitglieder wieder in den Mittelpunkt.
Anspruch als Arbeitgeber
Local Hero Gym positioniert sich ausdrücklich auch als Arbeitgebermarke. Mitarbeitende sollen nicht nur fair vergütet werden, sondern vor allem die Möglichkeit erhalten, sich menschlich und fachlich weiterzuentwickeln. Ziel ist eine deutlich reduzierte Fluktuation bei Personal und Mitgliedern – und damit ein schlankes, hocheffizientes Operationsmodell, das eine intensive Betreuung bei geringerem Personaleinsatz ermöglicht.
Building in Public: Markenaufbau zum Mitverfolgen
Begleitet wird der Markenaufbau durch ein Content-Format, in dem Maximilian Demmerle – Geschäftsführer der Marke und verantwortlich für das operative Geschäft – transparent über die einzelnen Schritte berichtet: von der Auswahl der Management-Software über die Geräteauswahl bis hin zur konkreten Standortwahl.
Damit verbinden Local Hero Gym und seine Gründer Technologie, Design und menschliche Betreuung zu einem Studio-Konzept, das nach eigenem Anspruch einen neuen Standard für die Fitnessbranche setzen soll.
Mehr zum Konzept erfahrt ihr auch in diesem YouTube-Video:
Bildquelle: © Local Hero Gym