Fast jeder zweite Heilmittelerbringer (47 Prozent) begrüßt die gewonnene Zeit durch die Verschiebung der TI-Anschlusspflicht. Während sich gut 30 Prozent neutral positionieren, sieht knapp ein Viertel (23 Prozent) die Verschiebung kritisch. Interessant ist der Blick ins Detail: Hebammen und Logopäden bewerten den neuen Zeitplan deutlich positiver als ihre Kollegen aus der Physiotherapie und Ergotherapie. Hier sind die Bewertungen der Fachgruppen einsehbar.
Positiv bewertet werden vor allem der Zeitpuffer (34,0 %) und die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch (27,8 %). Kritisch sehen die Heilberufler jedoch die Signalwirkung: 31,5 Prozent fühlen sich durch den Zickzack-Kurs verunsichert, weitere 27,5 Prozent beklagen den administrativen Mehraufwand, den die Neuplanung mit sich bringt.
„Die beschlossene Verschiebung darf nicht als Bremse verstanden werden.“
Simeon Ruck, Vorstand Marketing, Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit Verband Heilmittelsoftware
Trotz des neuen Zeitplans hält rund 43 Prozent der Branche am Kurs fest und setzt die TI-Implementierung konsequent fort. Demgegenüber steht eine fast identisch große Gruppe, die den Aufschub nutzt, um vorerst keine Fakten zu schaffen. Lediglich 14 Prozent haben sich noch nicht auf eine Strategie festgelegt.
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Textquelle: © Stiftung Gesundheit