FIT FORWARD in Mondsee: Praktische Einblicke und persönliche Begegnungen

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Zwei Tage voller Zukunftsthemen, praktischer Einblicke und persönlicher Begegnungen: Am 7. und 8. Oktober 2026 brachte FIT FORWARD die Fitnessbranche in Mondsee zusammen. Die Markenallianz Österreich verband Fachvorträge und Workshops mit einer erlebbaren Customer Journey und einem festlichen Gala-Abend. Das WKO-Branchentreffen ergänzte die Veranstaltung um zentrale Themen österreichischer Fitnessbetriebe.

Die Fitnessbranche verändert sich – technologisch, wirtschaftlich und in den Erwartungen ihrer Mitglieder. Wie Betreiber diese Veränderungen für ihren Fitnessclub nutzen können, stand im Mittelpunkt von FIT FORWARD. Im Schloss Mondsee und im MYGYM PRIME Mondsee trafen strategische Perspektiven auf konkrete Anwendungen für den Studioalltag.

Conny Hörl im Interview mit HYROX-Weltmeister Alex Rončević; Foto: © BODYMEDIA

Gemeinsam gestalteten DSB-ONE, EGYM, Matrix, seca, Sensopro und EGYM Wellpass ein Programm, das die unterschiedlichen Kompetenzen der Markenallianz zusammenführte. Dabei ging es um die Frage, wie Training, Betreuung und digitale Prozesse im Zusammenspiel eine überzeugende Mitgliedererfahrung schaffen.

Persönliche Geschichten und Impulse für die Branche

Conny Hörl moderierte die Veranstaltung. Zu den Höhepunkten gehörten das Interview „Vom HYROX-Weltmeister zum Gym-Gründer“ mit Alex Rončević und „Comeback beginnt im Kopf“ mit Max Franz. Peter Hinojal setzte mit „Movement starts here“ einen Impuls zum Thema Bewegung und führte einen Live-Podcast mit Toni Klein. Vanessa Stork widmete sich in „Das Entscheidungskoma“ unternehmerischen Entscheidungen und gestaltete gemeinsam mit Siggi Manz den Vortrag „Local Hero“.

Peter Hinojal bei seinem Live-Podcast mit Toni Klein; Foto: © BODYMEDIA

Weitere Programmpunkte waren „BioAge x Longevity“ mit Jan Scherzer, „Hunger aus, Gesundheit an?“ mit Heike Niemeier und „KI in der Fitnessbranche – Best Practice“ mit Konstantin Kissner.

Die Verbindung aus persönlichen Erfahrungen und fachlichen Perspektiven gab den Teilnehmern unterschiedliche Zugänge zu den Herausforderungen ihrer Branche. Leistungsbereitschaft und Durchhaltevermögen standen dabei ebenso im Raum wie die Fähigkeit, Chancen zu erkennen und Veränderungen im eigenen Betrieb anzustoßen. Longevity, neue gesundheitliche Bedürfnisse und Künstliche Intelligenz bildeten weitere Schwerpunkte.

Die Diskussionen richteten den Blick darauf, wie Fitnessstudios ihre Mitglieder langfristig begleiten und ihre Angebote an veränderte Erwartungen anpassen können.

WKO-Branchentreffen ergänzt den fachlichen Austausch

Am Nachmittag des 7. Oktober fand parallel das Branchentreffen österreichischer Fitnessbetriebe des WKO-Fachverbands Freizeit- und Sportbetriebe statt. Auf dem Programm standen „Image & Trends“ mit Janosch Marx, „Unbetreute Zeiten / EN Norm 17229“ mit Christian Hörl sowie „AGB in der Fitnessbranche“ mit Christian Leitgeb.

Die Gastgeber: Siggi Manz, Conny Hörl und Christian Hörl, Foto © Wild + Team Fotoagentur GmbH

Damit ergänzte das Branchentreffen die Zukunftsthemen von FIT FORWARD um Fragen zu betrieblichen Rahmenbedingungen und zur Weiterentwicklung der österreichischen Fitnesswirtschaft. Die Verbindung beider Formate bot Gelegenheit, strategische Ideen und operative Herausforderungen im selben Veranstaltungsrahmen zu diskutieren.

Von der Idee zur Anwendung im Club

Die Workshops stellten den praktischen Nutzen für Betreiber in den Vordergrund. DSB-ONE zeigte unter anderem, wie digitale Abläufe den Mitgliedschaftsabschluss vereinfachen und die Betreuung über den ersten Kontakt hinaus unterstützen können.
Beim Online-Abschluss mit Sofortzahlung ging es darum, den Weg zur Mitgliedschaft möglichst einfach zu gestalten und Abbrüche im Antragsprozess zu reduzieren.

Tageskarten wurden als Einstieg in eine längerfristige Kundenbeziehung betrachtet: Ein einzelner Besuch kann zum Ausgangspunkt werden, um Gäste gezielt weiterzubetreuen und für eine Mitgliedschaft zu gewinnen.

BODYMEDIA Chefredakteur Conny Wilser (r.) im Austausch mit Toni Klein; Foto: © Wild + Team Fotoagentur GmbH

Auch KI im Cluballtag wurde konkret. Vorgestellt wurden Möglichkeiten, Fragen zu Kennzahlen, Mitgliedern und Kampagnen in natürlicher Sprache zu bearbeiten und freigegebene Clubdaten für KI-gestützte Anwendungen nutzbar zu machen. Weitere Einblicke beschäftigten sich mit der zentralen Bearbeitung von Mitgliederanliegen sowie der Begleitung persönlicher Trainingsziele.

Die Workshops schufen zugleich Raum für Rückfragen und Erfahrungen aus dem Betreiberalltag. Dieser direkte Austausch machte deutlich, wo digitale Unterstützung ansetzen kann und welche Anforderungen bei der Umsetzung berücksichtigt werden müssen.

Customer Journey macht Zusammenarbeit erlebbar

Ein zentraler Bestandteil war die Customer Journey im MYGYM PRIME Mondsee. Sie machte das Zusammenspiel der Partner aus der Perspektive eines Mitglieds erlebbar. Vom Einstieg über die Analyse und Trainingsplanung bis zur Betreuung wurden die Verbindungen zwischen den einzelnen Lösungen sichtbar. Für Betreiber bot sich damit die Möglichkeit, eine zusammenhängende Mitgliederreise im praktischen Einsatz nachzuvollziehen.

Der gemeinsame Ansatz der Markenallianz wurde hier besonders greifbar: Die Qualität des Cluberlebnisses entsteht auch an den Übergängen zwischen Prozessen, Technologien und persönlicher Begleitung. Wenn diese aufeinander abgestimmt sind, können sie sowohl den Alltag des Teams als auch das Training der Mitglieder verbessern.

Persönlicher Austausch

Neben Vorträgen und Workshops prägten persönliche Gespräche die beiden Veranstaltungstage. In Pausen, Meet-ups und im direkten Austausch konnten Teilnehmer Themen vertiefen, Erfahrungen teilen und neue Kontakte knüpfen.

Der Gala-Abend bot dafür einen festlichen Rahmen. Gemeinsames Essen, Gespräche und Feiern ergänzten das fachliche Programm und stärkten die persönlichen Verbindungen innerhalb des Netzwerks.

FIT FORWARD verband damit Wissen, Anwendung und Gemeinschaft. Die zwei Tage in Mondsee lieferten Anregungen für die Weiterentwicklung von Fitnessstudios und zeigten, welchen Beitrag die Zusammenarbeit unterschiedlicher Branchenpartner leisten kann.

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