Firmenfitness entwickelt sich rasant vom „Nice-to-have“ zum Entscheidungsfaktor auf dem Arbeitsmarkt – und damit zu einem strategisch relevanten Wachstumstreiber für Fitnessstudios. Das zeigt die „Great Employee Benefits Study 2025“, durchgeführt von der Aalto Universität (Finnland) in Zusammenarbeit mit Pole Star Advisory und der Epassi Group, zu der auch der Firmenfitness-Anbieter Hansefit gehört.
Fitness entscheidet generationenübergreifend
Zentrales Ergebnis der Studie: Mitarbeiter-Benefits mit Fitnessbezug beeinflussen die Wechselbereitschaft massiv. 89 % der Gen Z, 86 % der Millennials und selbst 73 % der älteren Generation würden den Arbeitgeber wechseln, wenn bessere Benefits – insbesondere im Bereich Gesundheit und Bewegung – angeboten werden. Für Fitnessstudios bedeutet das: Firmenfitness ist längst kein Nischenprodukt mehr, sondern erreicht alle Altersgruppen.
Deutlicher Mehrwert für Gesundheit und Bindung
Die Studie vergleicht Mitarbeiter mit und ohne Zugang zu Fitness-Benefits. Die Unterschiede sind klar:
- 70 % Zufriedenheit mit dem Benefit-Angebot bei Mitarbeitern mit Firmenfitness
(ohne Fitnessangebote: nur 43 %) - 72 % fühlen sich physisch unterstützt, 62 % mental
(ohne Fitnessangebote: 40 % bzw. 34 %)
Für Studios unterstreicht das den Mehrwert strukturierter Firmenfitness-Modelle: Sie wirken nicht nur präventiv, sondern stärken nachweislich das tägliche Wohlbefinden – ein Argument, das bei Unternehmen zunehmend zählt.
„Gerade jüngere Generationen erwarten heute auch flexible und digitale Benefit-Lösungen. Unternehmen, die auf moderne, skalierbare Modelle setzen, erhöhen ihre Attraktivität nicht nur im Recruiting, sondern auch für bestehende Mitarbeitende.“
Roland Reinheimer, CEO von Epassi Deutschland und Hansefit
Für Fitnessanbieter bedeutet das: Firmenfitness ist kein Zusatzgeschäft mehr, sondern ein strategischer Zugang zu neuen Zielgruppen, stabilen Mitgliederströmen und langfristigen Partnerschaften mit Unternehmen.
Bildquelle: © NDABCREATIVITY – stock.adobe.com