Für Deutschland zeigt die Studie: 88 % der Beschäftigten sorgen sich um mögliche negative gesundheitliche Folgen ihrer Arbeit. 50 % geben an, dass ihre Leistung im vergangenen Jahr durch Gesundheitsprobleme beeinträchtigt wurde. 40 % sehen negative Auswirkungen auf ihre mentale Gesundheit. Als wichtigste Ursachen nennen die Befragten Überlastung und Zeitdruck (58 %), überwiegend sitzende Bildschirmarbeit (57 %) sowie Bewegungsmangel (45 %).
Gleichzeitig sind nur 24 % mit den Angeboten ihres Arbeitgebers im Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement zufrieden. 49 % geben an, keine entsprechenden Angebote ihres Unternehmens zu kennen. Laut Studie hängt zudem für 64 % der Beschäftigten ihre Gesundheit direkt vom Verhalten ihrer Führungskraft ab.
Für die Untersuchung „The Future Fit Employer“ befragte YouGov im Auftrag von EGYM Wellpass rund 3.000 Beschäftigte in Deutschland, Frankreich und den USA.
„Die größte Herausforderung, die wir in Deutschland sehen, ist nicht das Fehlen von Angeboten, sondern deren mangelnde Sichtbarkeit und Wirkung. Was Mitarbeitende nicht kennen, können sie nicht nutzen. ‚Future Fit Employer‘ schließen diese Lücke, indem sie Gesundheit im Arbeitsalltag erlebbar machen – durch smarte Kommunikation, sichtbare Erfolge und eine Kultur, die Regeneration aktiv fördert.“
Johannes Füß, SVP von EGYM Wellpass
„Die Zahlen unserer Studie sind ein Weckruf, besonders auch ans Management. Sie zeigen, dass Gesundheit kein ‚weicher‘ Benefit mehr ist, sondern ein harter Leistungs- und Wettbewerbsfaktor. In einer Wirtschaft, die auf Wissen und Resilienz baut, ist die Vitalität der Mitarbeitenden das wichtigste Kapital. Der ‚Future Fit Employer‘ hat das verstanden und begreift das Gesundheitsmandat der Führung nicht als Pflicht, sondern als entscheidenden Hebel für nachhaltigen Unternehmenserfolg und die Bindung von Top-Talenten.“
Philipp Roesch-Schlanderer, CEO und Mitgründer von EGYM
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