Bund und Niedersachsen erhöhen Beihilfesätze

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Nachdem NRW als erstes Bundesland die Erhöhung der Beihilfesätze zum Jahresbeginn angekündigt und umgesetzt hatte, ziehen nun der Bund und Niedersachsen nach.

Als erstes Bundesland hat Nordrhein-Westfalen die beihilfefähigen Höchstsätze für Landesbeamte mit Wirkung zum 1. Januar 2026 auf das Niveau der GKV angehoben. Zudem wurde eine strukturelle Änderung beschlossen: Ein neuer Automatismus sieht vor, dass die Beihilfesätze in NRW künftig direkt an die Preisentwicklung der GKV gekoppelt sind und entsprechend dynamisch steigen.

Nun kündigte auch das Bundesministerium des Innern und für Heimat an, die Beihilfesätze zum 1. Februar 2026 zu erhöhen. Für Baden-Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, das Saarland und Sachsen-Anhalt bedeutet dies aufgrund ihrer Koppelung an den Bund eine automatische Anpassung. Darüber hinaus hat auch Niedersachsen seine Höchstbeträge rückwirkend zum 1. Januar 2026 angepasst und reagiert damit ebenfalls auf die ab Januar geltenden Vergütungserhöhungen im Bereich der gesetzlichen Krankenkassen. Die restlichen Bundesländer entscheiden hingegen autonom, ob und wann sie diesem Schritt folgen.

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