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Feelgood – Trainingskonzept für Senioren

Das Feelgood-Konzept richtet sich vor allem an Senioren, die fit bleiben bzw. fit werden möchten. Das aus Norwegen stammende Konzept ist mittlerweile in Österreich und in den ersten deutschen Anlagen vertreten. Geschäftsführer Andreas Hartz stellt uns im Interview das Feelgood-Konzept genauer vor.

BODYMEDIA: Was genau ist das Feelgood-Konzept?

Andreas Hartz: Feelgood bietet ein unbeschwertes Training für diejenigen, die sich um ihren Körper kümmern möchten, unabhängig von der jeweiligen Ausgangssituation und ohne Leistungsdruck. Die Mitglieder unserer Studios müssen keine schweren Gewichte heben und die Belastung ist nie höher, als man es will.

Das Einzige, was die Trainierenden selbst tun, ist eine von drei Geschwindigkeitsstufen zu wählen. Die Anzahl der Wiederholungen, die Bewegungsart und die Trainingszeit sind vorbestimmt. Unsere Kunden müssen keinem Trainingsplan folgen. Das macht es unglaublich einfach, loszulegen, und Sie werden von Anfang an die positiven Veränderungen spüren.


In den Feelgood-Studios absolvieren die Mitglieder ein ca. 40-minütiges Zirkeltraining an geführten Trainingsgeräten (Bildquelle: Feelgood Austria)

BODYMEDIA: Wie sieht ein typisches Training in einem Feelgood-Bewegungsstudio aus? Inwiefern unterscheidet sich das Training von dem in Fitnessclubs?

Andreas Hartz: Die Bewegungen werden von den Geräten geführt. Der Widerstand der Trainingsgeräte wird durch den Krafteinsatz der Trainierenden gesteuert. Sie bestimmen ihren körperlichen Einsatz selbst, je nach Tagesverfassung. Jedes Trainingsgerät trainiert mehrere Muskelgruppen gleichzeitig. Die Geräte sind so konzipiert, dass die Muskelgruppen in beide Richtungen belastet werden, ohne dass währenddessen Einstellungen verändert werden müssen.

Unsere einzigartigen motorisierten Trainingsgeräte bilden einen maßgeschneiderten Trainingszirkel, der den ganzen Körper in ca. 40 Minuten trainiert und aktiviert.

BODYMEDIA: Von wem stammt die Feelgood-Trainingsphilosophie und auf welchen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht der Ansatz?

Andreas Hartz: Feelgood wurde 2015 in Norwegen gegründet. Die Geräte des englischen Herstellers Shapemaster wurden auf Basis medizinwissenschaftlicher Forschungen entwickelt und produziert. Feelgood ist für alle gesundheitsbewussten Menschen gedacht, die fit bleiben oder fit werden möchten und sich in herkömmlichen Fitnessstudios nicht so richtig wohlfühlen.

BODYMEDIA: Was gilt es speziell bei der Betreuung von Senioren zu beachten? Über welche Ausbildungen müssen Trainer und Mitarbeiter verfügen, um in einer Feelgood-Anlage arbeiten zu können, und mit welchen Herausforderungen werden sie konfrontiert?

Andreas Hartz: Unsere Mitarbeiter bzw. Franchisenehmer werden von der Feelgood-Zentrale geschult. Alle Mitglieder erhalten von den Mitarbeitern eine ausführliche Geräteschulung. Da an den Geräten ausschließlich geführte Bewegungen möglich sind, besteht keine Gefahr von falschen Bewegungsausführungen.

BODYMEDIA: Auf welche Besonderheiten gilt es beim Training und im Umgang mit der Zielgruppe Senioren allgemein zu achten?

Andreas Hartz: Unsere Studios und unser Konzept sind so aufgebaut, dass das Training für unsere Mitglieder jederzeit sicher und effektiv ist. Auch das Wohlfühlen unserer Kunden ist ein wichtiger Grundsatz in unserem Konzept.

BODYMEDIA: Wie viele Feelgood-Studios gibt es derzeit und wie sehen die Expansionspläne, speziell für Deutschland aus?

Andreas Hartz: In Norwegen gibt es derzeit 50 Feelgood-Studios. In Österreich wurde das erste Studio im Oktober 2019 eröffnet und mittlerweile gibt es zehn Anlagen. In Deutschland wurde im August 2021 das erste Studio eröffnet, im Dezember das zweite und im März 2022 wird das dritte Studio eröffnet.

Bezüglich der Expansionspläne ist zu sagen, dass wir mit einem exponentiellen Anstieg rechnen, da es in ganz Europa kein vergleichbares Konzept gibt und es für die Franchisenehmer sehr einfach umzusetzen ist.

BODYMEDIA: Vielen Dank für das Interview.

 

Bildquelle Header: Feelgood Austria

Der Autor

  • Andreas Hartz

    Andreas Hartz ist 47 Jahre alt und in Norwegen geboren. Mit 16 Jahren ist er für drei Jahre nach Österreich gezogen, um als Skispringer das Skigymnasium in Stams zu besuchen. Anschließend ging er wieder in seine norwegische Heimat zurück. Dort hat er am Feelgood-Konzept mitgewirkt. Andreas Hartz ist seit 2019 wieder in Österreich und arbeitet daran, das Feelgood-Konzept in deutschsprachigen Ländern zu etablieren.

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