Management

Personal Training hat seinen Preis

Wenn man Experten und Trendstudien Glauben schenkt, wird Personal Training zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen. Gute Aussichten für Marc-Alexander Jonen, der sich seit über 20 Jahren auf die individuell hochwertige Betreuung seiner Kunden fokussiert.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Marc-Alexander Jonen betreibt JONENsports, ein Fitnessstudio mit Personal-Trainer-Konzept.
  • Schwerpunkte sind neben Personal Training außerdem Sport- und Schmerztherapie, Ernährungsberatung, Beauty, Anti-Aging und Selfcare.
  • Zielgruppe sind Erfolgsmenschen, die beruflich stark gefordert sind und durch das Training optimale Ergebnisse erzielen möchten.

Marc-Alexander Jonen studierte von 2002 bis 2008 an der Deutschen Sporthochschule Köln. Der Sportwissenschaftler im Diplom-Studiengang arbeitete u. a. an Rehazentren und als Trainer im Ausland.

Vor zwölf Jahren eröffnete er sein erstes Studio, gründete 2011 sein Personal-Training-Konzept namens JONENsports und vor sechs Jahren folgte die Eröffnung des zweiten Studios in unmittelbarer Nähe zur Königsallee.

„Für mich war von Anfang an klar, dass ich etwas Besonderes bieten möchte, ein Konzept, das aus meiner Sicht erfolgsversprechend ist. Ich wollte eine Dienstleistung bieten, die die Ziele, Wünsche und Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden berücksichtigt“,

Marc-Alexander Jonen, Geschäftsführer JONENsports

Maßgefertigte Trainingsprogramme

Die Philosophie bei JONENsports sieht vor, dass für jeden Kunden ein individuell zugeschnittenes Trainingsprogramm entwickelt wird. Basis hierfür sind immer eine BIA-Messung mit der InBody-Waage und ein ausführliches Anamnesegespräch.


Neben Personal Training zählen u. a. Sport- und Wellnessmassagen zum Angebot bei JONENsports (BIldquelle: JONENsports)

Im Anamnesegespräch werden die jeweiligen gesundheitlichen Voraussetzungen festgestellt und gemeinsam mit dem Kunden die individuellen Bedürfnisse und Ziele herausgearbeitet. Damit die Kunden ihre Ziele erreichen, werden verschiedene Trainingsmethoden wie z. B. EMS, Vibrationstraining, Freihantel-, funktionelles oder koordinatives Training eingesetzt.

Auf der rund 300 m2 großen Trainingsfläche trainieren zeitgleich maximal 4 Kunden, in der Regel sind es eher 2 bis 3 Kunden. Derzeit trainieren ca. 150 aktive Kunden bei JONENsports, insgesamt wurden bereits über 1.000 Personal-Training-Kunden betreut.

Ein weiterer, neuer Baustein ist nms. Anhand des neuromuskulären Screenings können die Schwächen der Patienten herausgearbeitet und die Energiebahnen im Körper funktionell wiederhergestellt werden.

Neben dem Training zählt auch ein eigenes Ernährungskonzept zum Angebot. Hier arbeitet man bei JONENsports mit Ernährungs-Trackern und versucht, den Kunden möglichst einfach zu kommunizieren, worauf es ankommt.

Oberste Priorität hat die Vermittlung, dass die Lebensqualität an oberster Stelle steht und Ziele nicht durch Verzicht erreicht werden. Vielmehr setzt man auf die weiteren Säulen Proteine und Vitalstoffe.

Ein Großteil der Kunden koppelt bei JONENsports das Personal Training an ein individuelles Ernährungsprogramm. Abgerundet wird das Angebot durch die Themen Beauty, Anti-Aging und Selfcare.


Marc-Alexander Jonen gründete 2011 das Konzept JONENsports mit dem Schwerpunkt auf Personal Training (BIldquelle: JONENsports)

Zielgruppen und Businessmodell

Bei JONENsports buchen die Kunden Einheitenkontingente, die sie dann entsprechend abtrainieren können. Der Preis für eine Trainingseinheit beläuft sich auf 85 bis 150 Euro.

„Wir sprechen in erster Linie Erfolgsmenschen an, die beruflich stark gefordert sind und durch ein Training bei uns optimale Ergebnisse erzielen möchten. Unsere Kunden erkennen den Nutzen unserer Dienstleistung und sind gerne bereit, dafür entsprechend mehr zu investieren.

Unser Ziel ist es, die Qualität und den Benefit für die Kunden so hoch wie möglich zu halten. Das in der Fitnessbranche übliche Preisdumping ist überhaupt nicht unser Ansatz. Einige unserer Kunden zahlen 10.000 Euro im Voraus“, erklärt Marc-Alexander Jonen.

Der gebürtige Wuppertaler ist davon überzeugt, dass Personal Training überall funktionieren kann. Dennoch ist ihm auch bewusst, dass Düsseldorf ausreichend kaufkräftige Klientel bietet und die Stadt damit prädestiniert für die hochwertige Dienstleistung ist.

Neben Akademikern und Topmanagern zählen auch einige Leistungssportler aus verschiedenen Sportarten zum Kundenstamm. Die Dichte an Vereinen mit Profi-Mannschaften ist in und um Düsseldorf besonders hoch und die Clubs sind bereit, das zusätzliche Training ihrer Athleten finanziell zu unterstützen.

Die Profisportler werden hauptsächlich von Personal-Athletik-Trainer Malte Zentara betreut, dessen Aufgabe es u. a. ist, den Athletik-Bereich weiter auszubauen.

Zum Kundenkreis zählen aber auch stark Übergewichtige, gesundheitsorientierte und leistungsorientierte Menschen, die eine bessere Performance anstreben.

Ein weiterer Bereich, in dem man sich im JONENsports spezialisiert hat, ist die Schmerztherapie. Viele Patienten mit Schulter- und Gelenkproblematiken können durch das Training und die entsprechenden Behandlungen vor Operationen bewahrt werden. Dieser Bereich gewinnt zunehmend an Bedeutung, sodass Marc-Alexander Jonen sein Team hier regelmäßig und intensiv schult.

In letzter Zeit, so betont der Betreiber, sei zudem zu beobachten, dass zunehmend auch junge Menschen ins Studio kommen. Auch die vermeintlich weniger kaufkräftige Zielgruppe erkennt, dass die Trainings- und Ernährungskonzepte den gewünschten Erfolg bringen, und sind deswegen bereit, in die hochwertige Dienstleistung Personal Training zu investieren.

Jeder Trainer ist ein Kind des Unternehmens

Eine Besonderheit bei JONENsports ist, dass jeder Trainer bereits seine Ausbildung dort absolviert hat. Wer im großen Personal-Training-Studio arbeiten möchte, muss zunächst seine Ausbildung im kleineren Studio absolvieren. Dort werden die Trainer im Bereich EMS, Kleingruppentraining, Körperanalyse und Verkauf geschult.

Wer entsprechende Leistungen zeigt, kann den nächsten Karriereschritt gehen und im großen Personal-Training-Studio arbeiten. In der hauseigenen Akademie werden dann sukzessive die Handwerke des Personal Trainings geschult.

Marc Alexander-Jonen ist es wichtig, dass sich jeder Mitarbeiter mit dem Unternehmen identifiziert, und so stellt er von Anfang an klar, dass er hohe Erwartungen an seine Auszubildenden hat und erwartet, dass sie sich aktiv miteinbringen.

Die Leistung im PT wird am Umsatz gemessen und auch entsprechend honoriert. Über ein lukratives Provisionsmodell können die Personal Trainer ihr Grundgehalt deutlich aufbessern. Auch die Aufstiegschancen innerhalb des Unternehmens sind gegeben.

Bestes Beispiel dafür ist Ellen Gontscharenko, die bereits kurz nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung die Leitung des BGM-Bereichs übernommen hat. Anfang Dezember wurde ein spezielles Trainingsprogramm für Rechtsanwälte gelauncht, das Ellen Gontscharenko entwickelt hat.

Dass es mittlerweile gelingt, die Mitarbeiter längerfristig an das Unternehmen zu binden, führt Marc-Alexander Jonen vor allem auch auf den zweiten Chef und Ausbildungsleiter Daniel Häcki zurück.

„Ich bin Unternehmer und Visionär und habe nicht immer in dem Maße das Auge für den Mitarbeiter. Daniel hat das Talent, immer ein Ohr für die Mitarbeiter zu haben. Er hat das notwendige Fingerspitzengefühl, um aufkommende Probleme sofort zu erkennen und entgegenzusteuern. Er versteht es super, auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen“, schwärmt Marc-Alexander Jonen.

Fazit

Mit dem Leitsatz „Interessiert sein, nicht interessant sein“ fahren die Verantwortlichen bei JONENsports sehr erfolgreich. Jeder einzelne Mitarbeiter hat verstanden, dass der Kunde König ist, und trägt so maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens bei.

 

BIldquelle Header: JONENsports

Der Autor

  • Constantin Wilser

    Constantin Wilser ist seit 2006 in der Fitnessbranche als Redakteur tätig. Davor absolvierte er sein Bachelor-Studium der Sportwissenschaften am KIT in Karlsruhe. Seit 2019 ist er Bestandteil des BODYMEDIA-Redaktionsteams. Seit Anfang 2023 ist er Chefredakteur. In seiner Freizeit trainiert der Fußball-Fan gerne im Studio, geht laufen oder fiebert im Fußball-Stadion mit.

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