SFGV fordert Rückkehr zur Normalität

In einem offenen Brief fordert der Schweizerische Fitness und Gesundheitscenter Verband (SFGV) die schweizerische Regierung zu einer Rückkehr zur Normalität auf.

Die Forderungen des SFGV zusammengefasst:

  • Die Rückkehr zu Normalität auf Ende August 2021.
  • Keine Zertifikatspflicht für den Eintritt in die privaten (keine öffentlichen Räume) von Fitness- und Gesundheitscenter, da wir mit den Messungen der Luftqualität nachweisen können, dass die Grenzwerte eingehalten werden und kein erhöhtes Infektionsrisiko besteht.
  • Dass der Bund unsere Bemühungen anerkennt, das BAG den Übertragungsweg anpasst, in das Schutzkonzept nimmt und der Öffentlichkeit mitgeteilt wird, dass Fitness und Gesundheitscenter, die diese Anforderungen erfüllen, nicht mehr zu der Branche mit erhöhtem Infektionsrisiko gehören.
     

Nach einem Dank an die Bundesregierung für die Öffnung der Fitnessstudios am 19. April 2021 begründen der Präsident des SFGV Claude Amman sowie der Vizepräsident Roland Steiner ihre Forderung nach der Rückkehr zur Normalität. Sie beziehen sich hier auf die Aussage des Bundesrates Berset, der angekündig hatte, dass eine Rückkehr zur Normalität beschlossen werden könne, wenn alle Personen, die sich gerne impfen lassen würden das getan haben. Laut dem SFGV ist das bereits Ende August zu erwarten.  Die daraus resultierende Forderung des SFGV ist das Fallen der Maskenpflicht für Personen mit dem Covid-Zertifikat in allen Innenräumen der Fitnessstudios.

 

"Wir können nicht ewig im derzeitigen Zustand verharren, eine Mehrheit hat sich geimpft und will nun zurück zur Normalität. [...] Wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben – also fangen wir jetzt damit an. Die Schweiz ist geimpft."

Auszug aus dem offenen Brief des SFGV vom 05. August 2021

Geringes Ansteckungsrisiko in Fitnessstudios

Weiterhin weist der SFGV darauf hin, bereits im April 2021 in etwa 100 Fitnessstudios Sensoren implementiert zu haben, die den CO2-Gehalt der Luft messen. Dabei wurde der Grenzwert von 600ppm CO2 deutlich unterschritten. Daraus ergibt sich die Forderung des SFGV, dass die Bundesregierung der Öffentlichkeit mitteilen solle, dass Fitnessstudios nicht zu den Orten mit dem höchsten Ansteckungsrisiko gehören.

Keine Zertifikatspflicht für Fitnessstudios 

Sollten Zertifikate (z. B. geimpft) zum Besuch eines Fitnessstudios in der Schweiz eingeführt werden, rechnet der SFGV mit einer weiteren Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage und fordert daher nachhaltige Ausgleichszahlungen, da damit zu rechnen ist, dass nichtgeimpfte Personen Schadensersatzansprüche ergeben würden. 
 

Den vollständigen Brief des SFGV an die Regierung in der Schweiz lesen Sie hier.