Schweiz: Verbände und Parteien fordern Aufhebung der Corona-Maßnahmen

Der Schweizer Bundesrat hat die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus verlängert. Der Schweizerische Gewerbeverband, der Schweizerische Fitness- und Gesundheitscenter Verband (SFGV), die EXPO EVENT Swiss LiveCom Association, GastroSuisse sowie Vertreter der bürgerlichen Parteien Die Mitte, FDP und SVP sehen dies als unverhältnismäßig an und fordern deshalb die sofortige Aufhebung der Zertifikats- als auch der Homeoffice-Pflicht sowie der Quarantäne- und Isolationsbestimmungen.

Die Verbände und Parteien haben auf der Medienkonferenz am 25. Januar die sofortige Aufhebung der Corona-Maßnahmen gefordert. Laut Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes, würden viele Branchen aus auch die Bevölkerung massiv unter den Maßnahmen leiden. 

Grund sind die Homeoffice-Pflicht, die Quarantäne- und Isolationsbestimmungen als auch das 2G- bzw. 2G+-Regime, die der Schweizer Bundesrat letzte Woche verlängert hat.

„Die Maßnahmen zeigen nicht die erwarteten Wirkungen."

Claude Ammann, Präsident vom Schweizerischen Fitness- und Gesundheitscenter Verband (SFGV)

Dass diese Einschränkungen sofort aufzuheben sind, betonte auch FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger. Denn eine Überlastung des Gesundheitswesens sei nicht mehr zu erkennen und Die Zahl der Covid-Patienten auf den Intensivstationen sei deutlich gesunken und würde weiter sinken. 

Die Verbände und Parteien sind der Meinung, dass der Schaden, der nun mit einer Verlängerung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus angerichtet wird, weit größer ist als der Nutzen. Die betroffenen Branchen seien, so heißt es in einer Mitteilung, zudem aus dem Härtefallprogramm 2022 rasch und möglichst unbürokratisch zu entschädigen,