Schutzschirm für Physiotherapeuten tritt in Kraft

Um die Physiotherapeuten für coronabedingte Verdienstausfälle zu entschädigen, trat am 05. Mai die Schutzverordnung für Physiotherapeuten in Kraft. Für Umsatzausfälle zwischen dem 01. April und dem 30. Juni erhalten Physiotherapeuten 40 Prozent der Vergütungen aus dem 4. Quartal 2019, die mit den Krankenkassen abgerechnet wurden. Wichtig zu wissen: Physiotherapeuten, die einen Antrag stellen, müssen das zwischen dem 20. Mai und dem 30. Juni tun, um Anspruch auf die Leistungen des Schutzschirms zu haben.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat die Unterstützung für Physio- und Ergotherapeuten und für die Podologen und Logopäden in Form eines Schutzschirmes beschlossen. In Form einer nicht-rückzahlbaren Ausgleichsleistung sollen die Branchen unterstützt und deren Beitrag zur Aufrechterhaltung der Gesundheit in der Bevölkerung gesichert werden. Dafür sollen die Krankenkassen 970 Mio. € zur Verfügung stellen. 

Die Behandlung von Patienten in der Corona-Zeit fordert stärkere Hygienemaßnahmen und damit verbunden höhere Kosten für Hygieneartikel. Daher erhalten Therapeuten zusätzlich zur einmaligen Ausgleichszahlung einen Betrag von 1,50 € pro Verordnung, die zwischen dem 05. Mai und dem 30. September abgerechnet werden. 

Leistungserbringer, die aufgrund einer Neuzulassung im 4. Quartal 2019 bzw. 2020 erstmals abrechnen konnten, haben ebenfalls Anspruch auf den Schutzschirm. Für sie gelten jedoch Sonderregeln. 

 

Quellen:
Bild: WavebreakMediaMicro - www.adobe.stock.com

 

Der Autor

  • Constantin Wilser

    Constantin Wilser ist seit 2006 in der Fitnessbranche als Redakteur tätig. Davor absolvierte er sein Bachelor-Studium der Sportwissenschaften am KIT in Karlsruhe. Seit 2019 ist er Bestandteil des BODYMEDIA-Redaktionsteams. Seit Anfang 2023 ist er Chefredakteur. In seiner Freizeit trainiert der Fußball-Fan gerne im Studio, geht laufen oder fiebert im Fußball-Stadion mit.