Pronova BKK Studie: Lockdown kann psychische Erkrankungen verstärken

Einer Studie der pronova BKK zufolge, rechnen Psychiater und Psychotherapeuten mit einem Anstieg psychischer Erkrankungen in den kommenden Wochen.

In den kommenden zwölf Monaten rechnen laut einer Befragung von provona BKK, dreiviertel der befragten Psychiater und Psychotherapeuten, mit einem Anstieg Corona-bedingter Erkrankungen. Menschen mit psychischen Vorerkrankungen, oder mit einer Anfälligkeit für Stimmungstiefs in der dunklen Jahreszeit, seien besonders gefährdet. Diese Befragung ging aus der Studie „Psychische Gesundheit in der Krise“ der pronova BKK hervor. Rund 154 Psychiater und Psychotherapeuten in Praxen und Kliniken wurden befragt.

 

"Problematisch wird es, wenn mehrere Faktoren zusammenkommen. In der dunklen Jahreszeit kann mangelndes Tageslicht auf die Stimmung schlagen. Beengte Wohnverhältnisse können sich stärker bemerkbar machen, wenn es draußen kalt ist und weniger Aktivitäten im Freien stattfinden. Und auch die Dauer der Krise bringt viele an den Rand ihrer psychischen Belastbarkeit. Sorgen, Einsamkeit und Zukunftsängste können die Seele sehr belasten und bieten einen Nährboden für psychische Probleme jeglicher Art".

Patrizia Thamm, Psychologin bei der pronova BKK

 

Weitere Informationen unter www.pronovabkk.de

 

Bildquelle: ©macondos - stock.adobe.com