Performing Systems hilft Premiumclubs, neue, kaufkräftige Zielgruppen zu gewinnen

Wie gelingt es, im Premiumsegment erfolgreich zu bleiben? Mit dieser Frage sah sich auch die Familie Zott konfrontiert, die im Remstal bei Stuttgart selbst mehrere Premiumanlagen betreibt. Aus den Überlegungen heraus entstand 2017 die Marketing- und Consulting-Agentur Performing Systems.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren der PS-Methode gehört es, Facebook gezielt einzusetzen, das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und Neugier zu wecken.

  • PS liefert dabei die Strategie, Ausbildung, Umsetzung und den Content.

  • Für die Markenbildung sowie die gesamte Marketingstrategie sind die jeweiligen Studiobetreiber verantwortlich.

  • Durch ein Intensivcoaching werden die Betreiber dazu ermächtigt, selbst geeignete Marketingmaßnahmen einzusetzen.

Für Nadine Zott, Geschäftsführerin von Performing Systems (PS), stand schnell fest, dass Premiumfitnessanbieter nur dann auf Dauer bestehen können, wenn sie sich neue Zielgruppen sichern. Das Problem: Boutique-Konzepte, Discounter, Vereinsstudios, aber auch digitale Angebote – alle buhlen um dieselbe Zielgruppe. Mit der Zahl der qualitativ und quantitativ neuen Angebote nimmt die Anzahl der Fitnessinteressierten aber parallel nicht gleichermaßen zu. Sie ist und bleibt begrenzt und der Markt um den reinen Interessenten wird immer umkämpfter.

Zusätzlich nimmt die alltägliche Werbeflut viel Aufmerksamkeit in Anspruch, sich hier von der Masse abzuheben. Viel zu kostenintensiv und aufwendig. Die Lösung: die PS Methode. Performing Systems widmet sich einer Zielgruppe, die bislang vom Fitnessmarkt wenig beachtet wurde. Eine Zielgruppe die Bewegung als integralen Bestandteil von Gesundheit versteht, gleichzeitig aber auch ein ganz anderes Verständnis von Fitness hat.

Damit einhergehend: der Wissensbedarf der Zielgruppe rund um Themen wie Schlaf, Detox, Ernährung und Stressausgleich. Der Clou: dank digitalisierten Bewerbungsprozessen mit zielgerichtetem Content bauen sich die PS-Kunden ihre eigene regionale Zielgruppe mit Facebook, Google & Co auf und sichern sich so langfristiges Wachstum ohne sich dabei dem Preiskampf hinzugeben. On top werden Bestandsmitglieder, dank neuer breiterer Inhalte und vielen Gadgets vom reinen Mitglied zum Brandfluencer, der gerne über den Gewissen Mehrwert seines Clubs spricht und damit ganz nebenbei Akquise betreibt.


Nadine Zott, CEO Performing Systems

Premium-Fitness: Warum der Mitgliedsbeitrag über 100 € eine Grenze ist

  1. Nutzen, Begehren, Vertrauen: Drei Stichworte die das Problem zusammenfassen. Steht der Verkauf der Mitgliedschaft im Vordergrund, wurde der Nutzen nicht klar genug kommuniziert und wird dann noch mit unrealistischen Versprechen oder Fake-Testimonials geworben, braucht man sich nicht wundern, dass das Werbebudget umsonst ausgegeben wurde. Und warum Leadgenerierung mit 08/15-Anzeigen nicht funktioniert liegt für Nadine Zott ebenfalls auf der Hand: „Weil es alle machen und das nicht mehr auffällt. Entweder kommen zu wenig Leads rein oder die generierten Leads entsprechen nicht der Zielgruppe.“ Genau hier greift die zuvor beschriebene PS-Methode. Mit ihr ist man auf dem Markt auf Dauer omnipräsent und investiert hierbei nicht nur in eine kurzfristige Kampagne, sondern baut nach und nach seine Zielgruppen und eine Fangemeinde auf. 

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren der PS Methode im Überblick: 

  1. Facebook richtig nutzen und verstehen. Viele Unternehmen verbrennen mit Facebook-Marketing wirklich Geld. Mit der PS Methode lernt der Facebook-Algorithmus, wer genau die Kunden sind, die zum Club passen. Das erhöht die Leadqualität.
  2. Nicht zu früh zu viel verkaufen wollen! Entscheidend bei der Premium-Leadgenerierung: zuerst Vertrauen aufbauen. Das geht aber nicht mit Rabattaktionen. Es braucht relevante Themen. Die liefert Performing Systems in Form von E-Books oder Videos.
  3. Mit neuen Themen die Aufmerksamkeit der Interessenten erreichen: Wann reagieren Menschen auf eine Werbung bei Facebook? Nur dann, wenn es Ihnen etwas bringt oder es sie neugierig macht. Performing Systems verpackt alte aber relevante Themen neu: Abnehmen durch fettverbrennende Darmbakterien, Bindegewebe straffen durch eine ausgeglichene Hormonbalance sowie fitte und starke Gelenke, dank sanftem Detox.

Wer wachsen will, muss am Markt sichtbar und omnipräsent sein. Für einen Club alleine, wäre selbst die Content-Produktion für so eine Strategie nahezu nicht zu stemmen. Mit der PS Methode wird das nun möglich. Der Erfolg? Mitgliedsbeiträge über 100 Euro und die Sicherheit von dauerhaftem Wachstum ohne Preiskampf, ohne hohe Marketingbudgets durch Streuverluste.

Neben den Social-Media-Kampagnen wird ein weiterer Fokus auf E-Mail-Marketing gelegt. Das Premium-Marketing-Paket wird durch weitere Angebote wie z. B. ein Online-Gesundheitsportal, E-Books und einen Online-Shop, über den Studios zahlreiche, hochwertige Gesundheitsprodukte anbieten können, abgerundet.

Was macht das Konzept von Performing Systems besonders?

Die Unterschiede von Performing Systems zu anderen Anbietern sieht Nadine Zott vor allem darin, dass der Clubbetreiber bei PS zum Experten wird. PS liefert die Strategie, die Ausbildung, Umsetzung und den Content und ermächtigt damit die Clubbetreiber selbst zu einer Top-Performance. Gemeinsam mit ihrem zehnköpfigen Team, zu dem Redakteure, Performance-Marketer, Web-Entwickler, Social-Media-Experten und Fachkräfte im Bereich E-Commerce zählen, liefert sie Ideen und Content und ist vor allem für die technische Umsetzung der Kampagnen verantwortlich.

Für die Markenbildung sowie die gesamte Marketingstrategie sind die jeweiligen Studiobetreiber verantwortlich. Nadine Zott ist es wichtig, dass sich der jeweilige Betreiber als Gesundheitsexperte positioniert und jeder Kampagne eine individuelle Note verleiht, sodass es sich nicht um „Marketing von der Stange“ handelt. Die Kunden gestalten deshalb auch alle Online-Marketingmaterialien wie z. B. Videos im eigenen CI. Auf Logos oder Hinweise zu Performing Systems dagegen wird bewusst verzichtet.  

Performing Systems bereitet für seine Kunden neue Themen auf, sodass die Premiumclubs neue Zielgruppen gewinnen können

Jeder Neukunde von Performing Systems erhält zu Beginn ein zwölfwöchiges Intensivcoaching. Hier bekommen die Betreiber und ihre Teams das Know-how rund um das Thema Lead-Generierung vermittelt und gezeigt, wie sie die jeweiligen Kampagnen durchführen können.

Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die Clubs nach diesen zwölf Wochen sehr gut mit der Umsetzung der Online-Kampagnen zurechtkommen, da das System so konzipiert ist, dass ein Großteil der Prozesse automatisiert abläuft. Sollten dennoch Fragen auftreten, können diese jederzeit über die Support-Mitarbeiter gelöst werden. 

Zukunftspläne

Gerade durch die Corona-Zeit, das bestätigt Nadine Zott, sei das Thema Kunden(rück)gewinnung noch mal stärker in den Fokus geraten, wodurch auch das Thema Online-Marketing beflügelt wird. Zukünftig möchte Performing Systems allerdings nicht nur bei der Kundengewinnung unterstützen. Derzeit sind die Verantwortlichen dabei, ein digitales Coachingkonzept für Bestandskunden zu entwickeln. Ziel ist es, die Digitalisierung zu nutzen, um Betreiber und Trainer zu entlasten und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit zu geben, mehr Umsatz zu generieren.

Der Autor

  • Constantin Wilser

    Constantin Wilser ist seit 2006 in der Fitnessbranche als Redakteur tätig. Davor absolvierte er sein Bachelor-Studium der Sportwissenschaften am KIT in Karlsruhe. Seit 2019 ist er Bestandteil des BODYMEDIA-Redaktionsteams. Seit Anfang 2023 ist er Chefredakteur. In seiner Freizeit trainiert der Fußball-Fan gerne im Studio, geht laufen oder fiebert im Fußball-Stadion mit.

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