metabolic balance verhilft vielen Rheumapatienten zu einer deutlichen Schmerzlinderung.– Am 12. Oktober ist Welt-Rheumatag

Falsche Ernährung ist eine wesentliche Ursache für chronische Entzündungen, das sagen neuere Studien. Die Ernährung mit natürlichen und ausgewogenen Lebensmitteln, wie sie beispielsweise die Grundlage für den individuellen Ernährungsplan von metabolic balance bilden, wirken sich laut Dr. med. Wolf Funfack, Internist und Ernährungsmediziner, positiv auf Entzündungsvorgänge im Körper aus: „Eine zu saure Nahrungsaufnahme mit zu wenigen Ballaststoffen hat zur Folge, dass der Körper vermehrt übersäuert. Um diese Säuren im Körper zu neutralisieren, werden den Knochen und Knorpeln wertvolle Mineralien entzogen, was degenerative Gelenkerkrankungen wie Rheuma begünstigt.“

Die Aufnahme gesunder und aufeinander abgestimmter Lebensmittel kann diesen Effekten laut Funfack vorbeugen: „Wer metabolic balance als natürliche Alternative gegen Rheumaschmerzen ausprobiert, erhält mit seinem Ernährungsplan eine individuelle Auswahl geeigneter Nahrungsmittel, die immer die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Wirkung einzelner Nährstoffe berücksichtigt. In diesem Fall sind das beispielsweise die antientzündlichen Effekte von Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien. Darüber hinaus ist natürlich auch der Nebeneffekt der Gewichtsabnahme durch das metabolic balance-Programm eine deutliche Genesungshilfe, denn durch die Verkleinerung der Fettzellen werden darin weniger entzündungsaktive Hormone gebildet. Gleichzeitig produziert der Körper vermehrt Hormone, die solche Entzündungen verhindern.“

Rheuma-Erkrankungen hängen enger mit Entzündungen zusammen als bis vor wenigen Jahren gedacht. Und eine Ursache davon ist Fehlernährung. Diese Einsicht setzt sich in der Wissenschaft immer mehr durch. Mark McIntosh, der eine Ernährungsstudie an der Universität Florida in Jacksonville geleitet hat, stellte fest, dass bei vielen Probanden durch eine „klassische Mittelmeer-Diät“ innerhalb von zwölf Wochen auch chronische Gelenk- und Muskelschmerzen schwanden. Deutlich zu sehen war, dass sich jene Marker im Blut, die Entzündungen im Körper anzeigen, verbesserten. Eine Ernährung, so McIntosh, mit einem hohen Anteil gesättigter Fettsäuren, Transfetten und einfachen Zuckern fördert chronische Entzündungen. Entzündungsmindernd wirken Ballaststoffe, Antioxidantien in Obst und Gemüse, gesunde Fette in Fisch, Nüssen und wertvollen pflanzlichen Ölen wie Olivenöl.

Die Zusammensetzung der Lebensmittel, wie sie der individuelle metabolic balance-Ernährungsplan vorschlägt, entspricht den Empfehlungen dieser Ernährungsstudie. Deshalb verwundert es nicht, dass sich das Schmerzaufkommen in vielen Fällen deutlich verbessert und zwar schon nach einem Monat!

Das zeigte auch die im "Journal of Nutrition and Metabolism" veröffentlichte Studie zu metabolic balance. 12 Monate nach Beginn der Ernährungsumstellung war der Effekt immer noch signifikant vorhanden. Parallel dazu verbesserten sich das körperliche und psychische Wohlbefinden der Probanden. Knapp zwei Drittel der Studienteilnehmer haben zudem mindestens 5 Prozent ihres Ausgangsgewichts verloren und mindestens ein Jahr gehalten. Ein Drittel von ihnen nahm langfristig sogar mehr als 10 Prozent des ursprünglichen Gewichts ab, was eine nachhaltige Entlastung des gesamten Stoffwechsels und Bewegungsapparates bedeutet. Bedauerlicherweise hat gesunde, antientzündliche Ernährung in den Leitlinien der Rheumagesellschaften keinen Eingang gefunden, obwohl, wie nachgewiesen eine Ernährungsumstellung starke Verbesserungen der Lebensqualität in Bezug auf Schmerzen bringt!

Die vollständige Studie kann hier aufgerufen werden.

Hintergrund

Der Welt-Rheuma-Tag findet 2012 am 12. Oktober statt. 1996 initiierte ihn die Arthritis and Rheumatism International (ARI), die internationale Vereinigung von Selbsthilfeverbänden Rheumabetroffener. Die Deutsche Rheuma-Liga hat den Jahrestag erstmals 2005 in Deutschland eingeführt.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert "Rheuma" als Überbegriff für Erkrankungen an den Bewegungsorganen, die fast immer mit Schmerz  und häufig mit Bewegungseinschränkungen verbunden sind. Damit umfasst "Rheuma" vier Hauptgruppen:

  • Entzündlich-rheumatische Erkrankungen (z.B. Rheumatoide Arthritis)
  • Degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen (z.B. Arthrose)
  • Weichteilrheumatismus (z.B. Fibromyalgie)


Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden /(z.B. Gicht - eine heute immer häufiger auftretende Krankheit)

Der größte Teil der rheumatischen Erkrankungen verläuft chronisch, kann also heute meist wirksam behandelt, aber nicht völlig geheilt werden.

In Deutschland sind von behandlungsbedürftigen chronischen Erkrankungen des "Stütz- und Bewegungsapparates" etwa 10 Millionen Menschen betroffen, sechs Millionen von Kniegelenksarthrose, vier Millionen von einer Polyarthrose in den Händen, "entzündlich rheumatische" Erkrankungen betreffen 1,5 Millionen; d.h. zwei Prozent der Bevölkerung. Rheumatische Erkrankungen haben in den letzten 10 Jahren in den westlichen Ländern (Amerika und Europa) um 90 Prozent zugenommen! Das zeige klar die Verbindung zum westlichen Lebensstil und Ernährungsstil, sagen Spezialisten.

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