Kieser Training entwickelt Methode zur Vergleichbarkeit von Training an Kraftgeräten

Kieser Training hat in Zusammenarbeit mit Forschern der ETH Zürich und der Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) eine Methode entwickelt, um Krafttraining objektiv und valide zu beschreiben. Sie dient als Basis, um Trainingsstrategien gegen Sarkopenie zu optimieren.

Gemeinsam haben Kieser Training und die Forscher der ETH Zürich und der ZHAW eine Smartphone-App entwickelt, mit der die Wiederholungszahl, die Trainingslast, die Anzahl der Ausführungen und die Übungsdauer an Krafttrainingsmaschinen erfasst und ausgelesen werden kann. Sie machen sich die Beschleunigungssensoren der Smartphones zunutze, um den zeitlichen Verlauf der Übungen an den Geräten zu erfassen. Dabei wurden die Anzahl der Wiederholungen, die Spannungsdauer, sowie die Länge der konzentrischen und exzentrischen Phase gemessen werden. Mit diesen Faktoren kann das Krafttraining bereits valide beschrieben werden. Den Autoren der Studie zufolge gab es bisher allerdings keine Möglichkeit die Daten zuverlässig und valide zu erfassen. Ziel ist es das Training an Kraftgeräten für Studien vergleichbar zu machen. Das wiederum soll dann dabei helfen, Trainingsstrategien gegen Sarkopenie zu verbessern. Sarkopenie ist Auslöser und Wegbereiter zahlreicher Erkrankungen am Bewegungsapparat sowie des Stoffwechsels.


Weitere Informationen finden Sie unter: www.kieser-training.de

Der Autor

  • Constantin Wilser

    Constantin Wilser ist seit 2006 in der Fitnessbranche als Redakteur tätig. Davor absolvierte er sein Bachelor-Studium der Sportwissenschaften am KIT in Karlsruhe. Seit 2019 ist er Bestandteil des BODYMEDIA-Redaktionsteams. Seit Anfang 2023 ist er Chefredakteur. In seiner Freizeit trainiert der Fußball-Fan gerne im Studio, geht laufen oder fiebert im Fußball-Stadion mit.