Keine Auswirkungen der Finanzkrise

Keine Auswirkungen der Finanzkrise Keine Auswirkungen der Finanzkrise

Seit nunmehr 22 Jahren veröffentlicht der Deutsche Sportstudio Verband e.V. (DSSV) die jährlich erscheinende Eckdatenstudie und gibt damit allen Interessierten einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im deutschen Fitnessmarkt. Ab 10. März 2009 ist die neue Eckdatenstudie 2008 erhältlich.

Im Jahr 2008 konnte die Fitnessbranche mehr Mitglieder generieren als 2007 – die Mitgliederzahl stieg um 640.000 auf 5,9 Mio. Somit trainieren mittlerweile 7,2 % aller Deutschen in einem Fitness-Studio; betrachtet man nur die relevante Zielgruppe der 15 bis 75-jährigen Einwohner, zusammen 64.275.422 Mio., sind bereits 9,2 % der Bevölkerung Mitglied in einem Fitness-Studio. Mit 530.000 neuen Mitgliedern konnten die Ketten- und Franchise-Studios den Großteil des Mitgliederzuwachses für sich verbuchen. Die inhabergeführten (Unabhängigen) Studios hingegen erzielten nur ein Plus von 110.000. Ist die Anlagenzahl in 2007 um ca. 7,1 % gestiegen, ein Anlageplus von 395, ist sie 2008 leicht gefallen. So gab es 5.802 Fitness-Studios mit einer Trainingsfläche von mindestens 200 qm – ein Minus von 2,7 %. Dieser Anlagenrückgang ging allein zu Lasten der Unabhängigen Studios. Diese mussten einen Rückgang von 237 Studios, oder in Prozent 4,5, verkraften. Die Ketten- und Franchise-Studios konnten hingegen sogar ein Plus von 12,5 % verzeichnen.

Die Finanzkrise wird aller Voraussicht nach der Fitnessbranche wenig Schaden zufügen. Durch die vorhandene Marktsituation in Deutschland ergeben sich nicht nur Chancen für Franchise-Studios und Ketten, die versuchen werden, noch mehr Kunden an sich zu binden und dadurch einen noch größeren Marktanteil zu erreichen. Auch Inhabergeführte Studios können ihre Position weiter ausbauen und sollten sich dabei verstärkt auf die Zielgruppe 50plus konzentrieren. Durch das Anbieten von qualitativ ansprechenden Leistungen sowie eine Erweiterung von Präventions- und vor allem altersgerechten Sportangeboten kann die Altersstruktur in der Bevölkerung genutzt werden. Zudem kommt den Inhabergeführten Studios die Betriebliche Gesundheitsförderung zugute, die ein gesundes Wachstum der Branche fördert.

Das Jahr 2009 hat für die meisten Studiobesitzer gut angefangen. So ist der überwiegende Tenor, den der DSSV von vielen Studios erhalten hat, positiv. Es konnten viele neue Vertragsabschlüsse gemacht werden und die wirtschaftliche Situation wird von den meisten ebenfalls gut bis sehr gut eingeschätzt.