Internationaler Anti-Diät-Tag am 6. Mai 2012

10 Gruppenfitness-Programme aus Neuseeland zum sicheren, gesunden Abnehmen

Marcus Müller, Hamburger Personal Coach mit Kampfsport-Hintergrund, Fitness Management Consultant und Nationaltrainer des internationalen Gruppenfitness-Pioniers LES MILLS, ist sich sicher: Zum langfristigen Abnehmen gehört ausreichend Bewegung und die richtige Ernährung.

Einfach gesagt, aber was steckt eigentlich dahinter?

„Diäten gibt es wie Sand am Meer. Man braucht nur die entsprechenden Seiten der Frauenmagazine durchzublättern. Ich kann nur davon abraten, seinen Körper dieser Art von Strapazen auszusetzen, langfristig sind die Resultate unzureichend und können, ohne entsprechende Beratung und ausreichende Kontrolle, sogar gesundheitsschädlich sein. Darüber hinaus sind viele Diäten zu wenig ausgewogen. Ein gesundes Abnehmprogramm besteht aus einer adaptierten sportlichen Belastung und einer gesunden Ernährung.“

Ernährung: Wer gut isst, sieht auch gut aus!

Wer langfristig und gesund abnehmen will, kommt an einer ausgewogenen Ernährung nicht vorbei. Marcus Müller rät von Diäten ab, die Eiweiß verdammen und das Salatblatt ohne Dressing empfehlen. „Ohne Eiweiß kann der Körper seine Muskeln weder unterstützen noch aufbauen. Der Tagesgrundumsatz an Kalorien sinkt.“ Aber auch Diätprodukte sowie die in Mode gekommenen „light“ Produkte, sind nicht immer eine Alternative: „Viele Diätprodukte beinhalten Füllmittel und sind somit ernährungstechnisch nicht hochwertig. Auch Süßstoffe, wie z.B. Aspartam, die dem Körper eine Zuckerzufuhr suggerieren, sind zu vermeiden.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren bleiben weiterhin wichtige Verbündete beim gesunden Abnehmen und gehören zu einer ausgewogenen Ernährung: Gesunde Fischöle steigern die Thermogenese, d.h. sie erhöhen auf natürliche Weise die Körpertemperatur und somit den Kalorienverbrauch.“

Der erfolgreiche Sport-Mix: Ausdauer- und Krafttraining

„Wer abnehmen möchte, fängt an zu joggen“, erklärt Marcus Müller. Lauftraining steht tatsächlich immer noch an erster Stelle der Lieblings-Sportarten motivierter Abnehmkandidaten, der Einfachheit halber und weil es natürlich auch Spaß machen kann. Der langjährige Personal-Trainer rät außerdem zum zusätzlichen Krafttraining: „Sich allein auf Ausdauertraining zu beschränken, ist ein Fehler. Der erhöhte Kalorienverbrauch dauert nur während des Lauftrainings an. Sobald man aufhört, werden auch keine zusätzlichen Kalorien mehr verbraucht. Das ist beim Krafttraining etwas anders. Hier wird die Muskulatur spezifisch aktiviert und kurz- und mittelfristig der sogenannte Grundumsatz erhöht: Um (neue) Muskeln anzutreiben braucht der Körper nämlich mehr Kalorien. Im Gegensatz zum Ausdauertraining hält der Kalorienverbrauch auch nach dem Krafttraining länger an, man spricht vom Nachbrenneffekt. Optimal ist es Lauftraining und Krafttraining zu kombinieren.“

TOP 10 der besten Gruppenfitness-Kalorienkiller

Gerade beim Abnehmen gibt es Hochs und Tiefs. Um Motivationsflauten möglichst unversehrt zu überstehen, können Gruppenfitness-Kurse eine willkommene Hilfe sein. Hier kommt es auf Qualität an. So sollte man darauf achten, dass der Kurs von einem professionellen Fitness-Instruktor gegeben wird und sportmedizinisch geprüft wurde.

Der Neuseeländer LES MILLS bietet insgesamt zehn verschiedene Programme an. Je nach Zielsetzung und Typ kann jeder hier seine Trainingseinheit finden. „Von den Tanzprogrammen Bodyjam und Sh’Bam, über aerobic-inspirierte Programme wie Bodyattack und LMI Step, bis hin zum Kampfsport-Workout Bodycombat oder dem Indoor Cycling Programm RPM ist für jeden Geschmack etwas dabei, um die Pfunde purzeln zu lassen“ erklärt Marcus Müller. „Zum Abnehmen empfehle ich insbesondere das Langhantel-Programm Bodypump. Dieses Programm ist, seit seiner Einführung in Deutschland vor 15 Jahren, ein regelrechter Fitness-Blockbuster! Bei Frauen und Männern gleichwertig beliebt, stellt Bodypump den effizienten Gegenpart zum Ausdauertraining dar. Dank Bodypump werden die Muskeln neu definiert und viele Kalorien verbrannt.“

Sportmedizinisch gesehen versprechen die LES MILLS Programme keine pauschale physiologische Leistungssteigerung, sondern sie passen sich an die Teilnehmer an, indem die Instruktoren auf die verschiedenen Leistungsniveaus der Teilnehmer individuell eingehen.

Eine Übersicht über die LES MILLS Programme finden Sie hier (PDF) »

Markus Müller. Foto: LES MILLS