Fitnesscheck als Städtevergleich

Zum sechsten Fitness-Check des Landes traten Bernburger und Schönebecker an. Als Titelverteidiger des Landespokals gingen die Bernburger im Family-Fitnessstudio von Mario Biermordt an den Start. Mit dem Tagesergebnis von über 141 Kilometern ist die Titelverteidigung in greifbare Nähe gerückt. Die Finanzdezernentin der Stadt Bernburg, Silvia Ristow, hatte den Anfang gemacht und kam bei einer maximalen Leistung von 100 Watt und genormten drei Minuten Zeit auf ordentliche 1,9 Kilometer.

Im Streit um den Landespokal sieht es mit 141,4 Kilometern nicht schlecht aus für die Saalestädter, denn das war zunächst die Spitze. Die bisher führenden Wittenberger, die es auf 139,3 Kilometer brachten, wurden von der Spitze verdrängt. Nur die Ergebnisse von Halberstadt, Magdeburg und Halle stehen noch aus. Dennoch sehen Rolf Wiese, Leiter des DAK-Servicecenters in Staßfurt, und Werner Krüger, DAK-Berater, gute Chancen, dass die Bernburger wieder ganz vorn mit dabei sind. Schönebeck kam auf 123,2 Kilometer und setzt sich damit im Mittelfeld fest. Doch die Schönebecker sind zufrieden, dass sich Leute fanden, die mitmachten. Im Mittelpunkt stehen die Gesundheit und das Mitmachen, gaben sich die Schönebecker Mitstreiter dann auch recht sportlich.

Aschersleben brachte in diesem Jahr nicht so viele Menschen zusammen, um sich dem Vergleich unter dem Motto "Liebe Dein Leben - mach mit!" zu stellen. In den letzten beiden Jahren hatten die Bernburger mit 149,7 und 149,5 Kilometern immer ganz knapp die 150-Kilometer-Marke verfehlt. Das bedeutete landesweit im Kampf um den Pokal einmal den zweiten Platz im Jahr 2007 und den ersten Platz im letzten Jahr, jeweils hinter beziehungsweise vor Eisleben.

Die Bernburger sind mit 141,4 Kilometern nur schwer zu schlagen im Fitness-Check. Foto: Engelbert Pülicher