Fitness-Studios in der Öffentlichkeit

"Wer immer mehr in die Öffentlichkeit drängt und bedeutender wird, muss auch damit rechnen, dass er zugunsten der Öffentlichkeit und zugunsten der Verbraucher geprüft und bewertet wird, besonders wenn es um die Gesundheit geht", so die Testinstitute.

Der Nachrichtensender n-tv und das Deutsche Institut für Servicequalität (DISQ) haben erneut die führenden Fitnessmarken in Deutschland getestet. Dabei wurden jeweils bis zu sieben Studios der jeweiligen Fitnessmarken kritisch untersucht (wir berichteten).

Die Öffentlichkeit, das große "Ö", die öffentliche Meinung also, ist in ihrer Wirkung deutlich höher bewertet als Werbung und Marketing an sich. Eurokrise, EU-Stabilität, die zockenden Banken, der Bundespräsident - oder positiv: Dirk Nowitzki als Vorzeigeschwiegersohn . so schnell geht öffentliche Meinung. Im Guten wie im Schlechten. Jeder kennt das: "Das darf nicht an die Öffentlichkeit" oder "Das muss die Öffentlichkeit erfahren!"

Öffentliche Meinung als ökonomische Funktion.
Billigstudios fördern nicht gerade das positive Meinungsbild der Fitnessbranche - wenn diese als Gesundheitsbranche ernst genommen werden will. Deswegen muss die Trennschärfe zwischen dem Billiglager und dem Qualitätssegment deutlicher werden. Ausgehend von qualitativen Fitness-Studios in Richtung qualifizierte Betreuung durch Menschen.

"Hier stehen sich zwei völlig unterschiedliche Geschäftsmodelle gegenüber, die die Menschen da draußen erst einmal verstehen müssen, zumal sich beim Equipment keine signifikanten Unterschiede ergeben", so Paul Underberg, Geschäftsführer von INLINE und INJOY in einem Fernseh-Interview. "Die Ordnung zwischen beiden Lagern kann aber nur vom Qualitätssegment veranlasst werden, und dabei ist der Preis (also der Mitgliedsbeitrag) ein wesentliches Führungsinstrument! So wie der niedrige Preis deutlich macht, dass ich es hier mit einer abgespeckten, heruntergefahrenen Leistung zu tun habe, macht der hohe Preis andererseits deutlich, dass es sich hier um eine höherwertige Leistung, um mehr Betreuung, Begleitung auf Basis hoher Qualifikationen und Präsenzzeiten der Trainer/innen handelt. Qualität hat ihren Preis, sagt man so schnell; aber die Menschen machen den Preis aus", so Underberg weiter. Und apropos Trainer: Jeder Spitzensportler, der ja eigentlich wissen müsste wie es geht, egal ob Mannschafts- oder Einzeldisziplin, hat einen Trainer; wieso nimmt man eigentlich an, dass jemand, der z.B. seit 25 Jahren aus dem Schulsport ist, autodidaktisch sein Training und somit seine Gesundheit steuern kann, sprich ohne Trainer zurecht kommt?

Am 29. Februar treffen sich Unternehmer/innen, Manager, Verantwortliche, Protagonisten und Förderer des Qualitätssegments der Fitnessbranche in Düsseldorf zum exklusiven Wirtschaftskongress mit herausragenden Themen, Referenten und Ergebnissen, um u. a. die Trennschärfe zum Billigsegment zu verstärken.

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