Fitness-Studio Galileo wurde 25

Welch ein Geburtstag: Tenor Hartmut Franke brachte Hubert Raab anlässlich des 25-jährigen Bestehens seines Fitness-Centers in Hünfeld spontan ein Ständchen.

Es herrschte ein reger Betrieb von Jung und Alt in familiären Atmosphäre: Ständchen, Blumen und Glückwünsche wurden Hubert Raab zum 25-jährigen Jubiläum seines Fitness-Studios entgegengebracht. Heute hat das Studio, das bald in Galileo Gesundheits-Centrum umbenannt wird, über 1.000 Mitglieder, die auf mittlerweile 2.000 Quadratmetern trainieren, doch das war nicht immer so, wie Hubert Raab (49) von den Anfängen berichtet: "Mit 17 Jahren hatte ich einen Verkehrsunfall, bei dem beide Arme und Beine gebrochen wurden. Mit den Erfolgen der Rehabilitation habe ich meinen alten Beruf aufgegeben und ein Fitness-Studio begonnen."

Zuerst mietete er eine Garage, die er ab dem 9. März 1985 zum ersten Fitnessstudio in Hünfeld umfunktionierte. Trotz vergleichsweise geringer Trainingsfläche gab es innerhalb kurzer Zeit 600 Mitglieder. "Das war einmalig in Deutschland. Wir waren gegenüber anderen osthessischen Studios allerdings nicht konkurrenzfähig, weil wir nicht multifunktional waren", sagt er. Nach sieben Jahren Kampf um die Finanzierung und die Baugenehmigung wurde das Studio erweitert. Die Kunden schätzten, dass es trotz Umbau keinen Tag  geschlossen war.

"Wir sind keine typische Muckibude, sondern ein ganzheitliches Gesundheitszentrum." Sein Ziel sei es Menschen zu motivieren, die nicht mehr an eine Verbesserung ihrer gesundheitlichen Situation glaubten. Rehabilitation nach zum Beispiel Herzinfarkten und Prävention stünden im Vordergrund. Auch werde versucht medikamentöse Behandlung durch die richtige Bewegung abzulösen. Seine Lebensgefährtin sei ihm dabei eine große Stütze. "Im Rückblick sieht man eigentlich nur schöne Dinge. Es gab keinen Stillstand, sondern immer eine Entwicklung. Es wird spannend", schließt er.

Freuen sich über Jubiläum (von links): Petra Gutberlet und Hubert Raab, Eddika Eder, Hildegard Reinhardt und Hartmut Franke. Foto: Karl-Heinz Burkhardt