Firmenfitness noch attraktiver

Im Rahmen des Jahressteuergesetztes 2009 hat sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, die Gesundheit und damit die Arbeitsfähigkeit der Arbeitnehmer besser zu fördern und zu erhalten. Mit dem §3 Nr. 34 Einkommensteuergesetz (EStG), wird ein neuer Freibetrag für vom Arbeitgeber zusätzlich zum Arbeitslohn erbrachte Leistungen zur Gesundheitsförderung, eingeführt. Die Steuerbefreiung soll die Bereitschaft des Arbeitgebers erhöhen, seinen Arbeitnehmern Dienstleistungen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes, z.B. Bewegungsprogramme, Ernährungsberatung, Stressbewältigung und Entspannung, sowie zur betrieblichen Gesundheitsförderung, z.B. Vorbeugung und Reduzierung Arbeitsbedingter körperlicher Belastungen oder gesundheitsgerechte Gemeinschaftsverpflegung, anzubieten und hierfür entsprechende Barzuschüsse für die Durchführung derartiger Maßnahmen zuzuwenden. Unter diese Steuerbefreiung fallen auch Barzuschüsse des Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer, die diese für extern durchgeführte Maßnahmen aufwenden. Die Übernahme beziehungsweise Bezuschussung von Mitgliedsbeiträgen an Sportvereine und Fitnessstudios ist hingegen nicht steuerbefreit. Etwas anderes gilt jedoch, wenn der Arbeitgeber einen Zuschuss für Maßnahmen gewährt, die Fitness-Studios oder Sportvereine anbieten und die den fachlichen Anforderungen des Leitfadens Prävention der Krankenkassen gerecht werden. Die Steuerbefreiung wird auf einen jährlichen Höchstbetrag von 500,- Euro je Arbeitnehmer beschränkt. Die Neuregelung der Steuerbefreiung für die Bezuschussung von Gesundheitsorientierten Präventionsleistungen bietet den kommerziellen Sport- und Fitnessanbietern eine bis dahin nicht gekannte Möglichkeit das Angebotssegment "Fimenfitness" in den eigenen geschäftlichen Focus zu stellen.