DFAV-Symposium auf der FIBO 2021: Der Weg in die Systemrelevanz

Physiotherapie ist systemrelevant, Fitnessstudios sind es nicht – so zumindest die politische Bewertung in der Corona-Krise. Doch wie können sich Fitnessstudios in dem Bereich der Verordnung von Leistungen zur Therapie und Prävention besser positionieren? Antworten gibt die FIBO, die vom 4. bis 7. November stattfindet, zusammen mit dem Deutschen Fitness und Aerobic Verband e. V. (DFAV).  

Gemeinsam mit dem DFAV veranstaltet die FIBO am 5. November das vom FIBO-Gründer Volker Ebener entwickelte und organisierte DFAV-Symposium „Vom Abo zur Verordnung – Der Weg in die Systemrelevanz“. Im Fokus stehen alle Maßnahmen in Fitnessstudios, die zur Systemrelevanz führen können. 

Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes 

Damit bietet die FIBO konkretes Praxiswissen für Fitnessstudiobetreiber, die im Gesundheitsbereich ein neues Geschäftsfeld aufbauen wollen: Krankengymnastik am Gerät (KGG) und weitere therapeutische Anwendungen, die über die Krankenkassen abgerechnet werden können. 

Denn neben den Basics wie ein gut ausgebildetes Personal und das entsprechende Equipment, sind für die Systemrelevanz in erster Linie die auf ärztliche Verordnung hin erbrachten Leistungen entscheidend. Diese Trainings in den Bereichen der Rehabilitation und derPrävention können bei den Krankenkassen abgerechnet werden. Die Wege, um so erfolgreich zu sein, werden in diesem Symposium vorgestellt.

Vorträge gibt es etwa zur Rolle von Sportmedizinern in Fitnessstudios, dem Rehasport, dem Gesundheitsstudio der Zukunft zwischen Medizin, Rehabilitation und Prävention und der Frage, wie man Physiotherapeuten für Fitnessstudios gewinnen kann. Moderiert wird das DFAV-Symposium von Prof. em. Dr. Theodor Stemper, Institut für Sportwissenschaft an der Bergischen Universität Wuppertal.