Rettung für Kettler in letzter Sekunde

Der Heimfitness-Spezialist teilt mit, dass mit dem Investor Lafayette Mittelstand Capital ein Kaufvertrag für Kettler unterzeichnet wurde.

Copyright: Kettler

Nachdem Kettler im Juli abermals in eine Insolvenz in Eigenverwaltung gehen musste, stand das Unternehmen Anfang November unmittelbar vor dem Aus, da der potentielle luxemburgische Investor Altera Capital wegen Uneinigkeiten kurzerhand absprang. Nur durch eine Zwischenfinanzierung der Stiftung, deren mächtiges Kuratorium zwischenzeitlich durch die Bezirksregierung Arnsberg abberufen wurde, konnte sprichwörtlich in letzter Minute verhindert werden, dass in Ense-Parsit die Lichter für immer ausgehen, heißt es in einer Mitteilung. Die so gewonnene Zeit konnte nun genutzt werden, um einen neuen Investor für das Unternehmen zu finden.

Wie Kettler mitteilt, wurde mit der luxemburgischen Beteiligungsgesellschaft Lafayette Mittelstand Capital ein Kaufvertrag über die Vermögenswerte des Freizeitartikelherstellers Kettler mit den Sparten Gartenmöbel, Sport- und Fitnessgeräte samt der Marken- und Lizenzrechte unterzeichnet. Von den bisher knapp über 700 Arbeitsplätzen der Kettler GmbH in den Werken in Werl sowie der Hauptverwaltung in Ense sollen 500 in die neue „Kettler Gruppe“ wechseln.

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